"elektronische Zahlungsmöglichkeit" Restaurants in Freiburg
Oh ja, da hat einer aber so richtig Lust! Victor Moriez ist der neue Küchenchef im «Le Pérolles» gleich beim Bahnhof Fribourg. Nach Jahren im «Restaurant de l’Hôtel de Ville» in Crissier, im «Valrose» in Rougemont und im «Alpina Gstaad» darf er nun zeigen, was er selbst draufhat. Neun Gänge umfasst das volle Menu, bester Snack davor ist die knusprige, intensive AOP-Tartelette mit drei Fribourger Originalen: Vacherin, Gruyère und Jambon de la Borne. Der Start ins Menu: Jakobsmuschel, Bitterorange, Tagetes. Den Muskel der Muschel serviert er im Tempura-Mantel! Dann beglückt der Chef uns mit einem Flan mit schwarzem Trüffel, dazu ein Rucola- und ein Trüffelpüree, junge Rucolasprossen und eingelegte Oliven sowie eine Oliven-Pilz-Tapenade. Die Sauce: eine Cuvée aus Pilzjus, Trüffelcreme und Rucolaöl. Um den Teller am Schluss sauber zu kriegen, gibt es ein Bao Bun, gefüllt mit Rucolapüree. Grosse Klasse. Der Wein dazu passt perfekt: L’Art-Vine von Alex Stauffer – ein eleganter Walliser Petite Arvine. Zander, Hummer, Poulet «Patte Noir», der vielleicht beste Gang ist aber vegetarisch: Auf Salz gebackene Schalotten füllt Moriez mit einem Lauchpüree und einer Brunoise von der rohen Kartoffel, Schalotte und Lauchgrün. Dazu frittiertes Lauchgrün, Kartoffelfondant, verbrannter Lauch und schwarzer Knoblauch. Lakritznoten im Vegi-Jus. Einfachste Zutaten – alles rausgeholt. Ein Gericht, das man so eher im Vegi-Tempel «Magdalena» erwarten würde. Es überrascht nicht, dass Gastgeber Julien Ayer, Sohn des langjährigen «Pérolles»-Chefs Pierrot Ayer, erzählt: «Mein Vater war schon zum Essen da und sehr happy.»
In einem patrizischen Haus oberhalb der Altstadt von Freiburg inszeniert der Küchenchef jeden Monat ein neues Menü – «Idylle» (vier Gänge) oder «ÉMOTION» (sechs Gänge). Die Gerichte leben von wenigen, genau ausgewählten Zutaten, die geschmacklich umso stärker wirken.
Das Restaurant in der Freiburger Altstadt ist ein Bijou. In der schönen Lokalität pflegt Frédérik Kondratowicz eine grosszügige, saisonale Küche, die auch für Vegetarier viel zu bieten hat. Die Komposition aus Aromen und Texturen ist immer wieder überraschend.
Im historischen Zentrum von Freiburg bietet La Cène marokkanisch geprägte Küche mit Wiedererkennungswert. Das Lunchmenü «Inspiration de la Semaine» bringt Vielfalt zum fairen Preis, am Abend wechselt das Menü «Éclosion des Sens» monatlich – ausgewogen und sinnlich.
In der schönen Altstadt von Freiburg trifft man sich hier aufs gemütliche Beisammensein in gediegener Atmosphäre. Serviert wird schnörkellose süditalienische Küche, dazu einige Spezialitäten aus anderen Regionen des Belpaese. Das herzliche Personal umsorgt die Gäste.
Farben, Texturen, Aromen. Die saisonale Küche schafft mit ihren Menükompositionen einen harmonischen Dreiklang. Grossartig ist das vegetarische Gärtner-Menü: Raffiniert zubereitetes Gemüse und Käse stehen hier im Mittelpunkt. Überaus fair kalkulierte Weinkarte.
Wenn Bierdurst auf Hunger trifft, ist man hier gut aufgehoben. Die Auswahl an Gerstensäften ist phänomenal. Dazu werden kleine oder grosse währschafte Gerichte serviert, zu denen das jeweils passende Bier empfohlen wird. Unkomplizierte und herzliche Atmosphäre.
Das Café du Gothard ist ein Original der ersten Stunde. Schon beim Betreten des Lokals wird klar, dass Käsespezialitäten den Ton angeben. Ob sämiges Vacherin-Fondue, knusprige Rösti oder Tête de veau, hier wird regionale Gastrotradition weitergelebt.
Patron Philippe Roschy hat strenge Schulen durchlaufen und weiss, wie Gastronomie funktioniert. So wie im Boulevard 39, wo man mit Frites maison, Tournedos Rossini oder Meringues mit Crème double Eindruck schindet. Attraktion Nummer eins bleibt aber das Entrecôte!
Mehr als ein Restaurant – aber leider nur für ein paar Monate in der warmen Jahreszeit. Das kulturelle Projekt samt Integrationsbetrieb ist unverrückbarer Bestandteil der Freiburger Gastroszene. Manche kommen auf ein Glas Chasselas oder Eistee, andere loben das Tatar.