"Konditorei/Patisserie" Cafes in Oberösterreich
Dem Wiener Weinschenker und Zuckerbäcker Johann Zauner müssen einige Denkmäler gebaut werden. Ihm ist es zu verdanken, dass Bad Ischl seit 1832 für süßes Handwerk und famose Patisserie steht. Was wäre die Kaiserstadt wohl ohne Ischler Oblaten und Zaunerstollen?
Wenn man mit Roland Mayer ins Gespräch über Mehlspeisen und Handwerk kommt, dann kann das schon etwas dauern. Aber jede Sekunde ist es wert. Am liebsten würde man bei ihm in die Lehre gehen. Leidenschaft pur, außergewöhnliche Cremeschnitten. Ein Betrieb mit Herz.
Wenn Gäste von außen das historische Gebäude sehen, fühlen sie sich in eine Zeit ohne Sorgen versetzt. Tatsächlich wird hier seit 1878 der Handwerkskunst gefrönt. Und die leichte Kardinalschnitte nimmt tatsächlich viel von den Alltagssorgen.
Endlich wieder ein Lokal, wo kultiger Filterkaffee angeboten wird. Macht Spaß, erinnert an früher und ist in Kombination mit modern gehaltenem Frühstücksangebot eine Wucht. Sehr gut die möglichen Erweiterungen um Baked Beans oder alkoholfreien Sparkling Tea.
Auszeichnungen um Auszeichnungen: Maître Chocolatier Johannes F. Bachhalm wurde mehrfach für seine Pralinen, Schokoladen und Torten geehrt. Zu Recht, denn das Handwerk, einzigartige Geschmackserlebnisse und Engagement für den Nachwuchs verdienen nichts anderes als Gold.
Es ist nicht einfach nur ein Lebkuchen, der hier angeboten wird. Es ist wahre Handwerkskunst. Dass der klassische Lebkuchen, die Nockkante oder die zarten, mit Schoko überzogenen Luchspfoten sündig gut schmecken, versteht sich von selbst. Nur Zutaten aus Österreich.
Angeblich soll es Menschen geben, die den Montag nicht mögen. Für Freistädter unverständlich; die warten sehnsüchtig auf den Wochenbeginn, wenn beim Lubinger frische Strudeln aus dem Rohr geholt werden. Entweder mit Topfen-Marille oder mit Äpfeln. Und immer gut.
Es war ein kleiner Schock für die Gmundner, als sie erfuhren, dass der Pachtvertrag der beliebten Konditorei ab Herbst 2027 nicht verlängert wird. Wie es mit dem Standort weitergeht, ist offen – zumindest garantiert bleibt die vorzügliche Tortenqualität.
Die Verbindung von traditionellem Handwerk, Klassikern und modernen Kreationen gelingt in der Bäckerei perfekt. Für alle Vorlieben gibt es das passende Gebäck und Brot: Mohnflesserl, Salzstangerl oder herzhaftes Schwarzbrot aus Sauerteig. Gute Mehlspeisen.
Von Schülern erhält die Konditorei fix einen Einser, denn die bekommen in der Früh ein Butterkipferl gratis, wenn sie ein Heißgetränk bestellen. Aber auch bei den unzähligen Stammgästen ist der »Sturmi« die unangefochtene Nummer 1. Das Roggensauerteigbrot ist ein Wahnsinn.
Im Jahr 1853 wurden Kartoffelchips erfunden. Doch viel wichtiger erscheint, dass in diesem Jahr auch die Urbann Confiserie gegründet wurde und seitdem mit einer Vielzahl an Mehlspeisen begeistert. Speziell die Torten sind eine Wucht. Tipp: Größe Doppelherz.
Es ist DIE Konditorei in St. Florian und neben dem Stift sicherlich ein Höhepunkt. Hier kann man sich im 400 Jahre alten Bürgerhaus entspannen und die süßen Seiten des Lebens genießen. Tolles Eis. Vorsicht vor dem Proseccotörtchen – das schmeckt fantastisch.
Das Salz-Mohnflesserl, in St. Konrad Mohnweckerl genannt, ist quasi oberösterreichisches Kulturgut. In der Bäckerei Mayr wird dem Weckerl besondere Aufmerksamkeit geschenkt und es etwas größer als sonst gebacken. Herrlich. Das gilt auch für Semmel, Kipferl und Co.
Knuspriger Blätterteig, Vanillecreme und Staubzucker. Das sind die Eckdate der Cremeschnitte, die als das süße Aushängeschild des Café Vogl gilt. Ebenso fulminant schmecken Mehlspeisen aus Plunderteig oder Mürbteig. Im Sommer unbedingt cremiges Eis probieren.
Es sind zwar nur drei Buchstaben, aber es bedeutet zugleich die Dreifaltigkeit des Genusses: EIS. Speziell beim Weltzer hat man es in dieser Disziplin zu landesweitem Ruhm geschafft, produziert vorzügliches Eis – und gibt das Wissen gerne in der Branche weiter.
Die Wallfahrtskirche am Pöstlingberg ist ein Wahrzeichen von Linz, die Linzer Torte gilt als kulinarischer Höhepunkt. Wer beides auf einmal haben möchte, genießt die Torte und köstlichen Kaffee beim Jindrak direkt am Pöstlingberg. Schöner Blick auf Linz.
Ja, ich will. Wer noch nicht verheiratet ist, kommt gerne hierher und holt sich Gusto. Und wer verheiratet ist, würde es am liebsten nochmals tun. Schuld sind die fantastischen Hochzeitstorten, in die man sich immer wieder verliebt. Schön, gut, unvergesslich.
Wer Linzer Torte sagt, denkt an die Konditorei Jindrak, die das süße Wahrzeichen in die ganze Welt verschickt. Ebenso köstlich sind die verschiedenen Krapfen, wobei in Verkostungsrunden nie klar ist, ob der mit Marmelade oder der mit Vanille besser schmeckt.
Grein zählt zu den pittoresken Ortschaften an der Donau. Das i-Tüpfelchen ist die Café-Konditorei Schörgi, wo nach Herzenslust wie aus dem Bilderbuch geschlemmt werden kann. Tipp: saftiger Marmor-Gugelhupf und fruchtiger Streuselkuchen küssen die Seele.
Erdbeertorten, Cremeschnitten oder zartschmelzende Schokopralinen sind nur ein Bruchteil dessen, was die Konditorei täglich anbietet. Bis zu 100 verschiedenen Mehlspeisen begeistern die Gäste – und das täglich. Für Genießer der pikanten Küche gibt's gutes Frühstück.