Jung, reduziert und locker? Das Il Melograno stellt sich diesem Trend entgegen: Frei nach dem Motto »Klotzen nicht Kleckern«.

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Wenn die These lautet, dass Gastronomie heute jung, locker, niederschwellig und ohne Brimborium sein muss, dann ist dieses neue Restaurant die Antithese. Ein gar prächtiger hängender Garten beim Entree, dicke Tischtücher, breite Lederbänke, feinste Edelhölzer, ein riesiges halbiertes Holzfass als Deko, ein Zigarrenraum – hier wird ganz ordentlich geklotzt. Roberto d’Atri übersiedelte sein »Il Melograno« – zu deutsch »der Granatapfel« – aus dem stillen Teil der Dorotheergasse in die bezaubernde Blumenstockgasse hinter dem Kaufhaus Steffl und nutzte den Transfer zu einem Upgrade von Business auf First. Was eine ganz eigene Klientel anzieht, der man sonst in Wien nicht so häufig begegnet.

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