Werbung
Ein Trend, ein Hype, ein Boom – gekommen, um hoffentlich zu bleiben. Seit einiger Zeit ist Craft Beer Thema. Als Durstlöscher. Des Geschmacks wegen. Und als Gesprächsstoff. Entstanden ist der Begriff einst, um handwerklich gebraute Biere von denen großer Konzerne abzusetzen – sie sollten eben »craft« sein, in bester Braukunst. Also eine Rückbesinnung auf ursprüngliche, klassische Herstellungsverfahren mit der vollen Vielfalt hochwertiger Zutaten. Bierkenner suchen Spezialitäten und schätzen Geschmacksvarianten; Bierbrauer experimentieren mit Hopfensorten und Malz in unerschöpflichen Kombinationen. Der Erfolg von Craft Beer hatte aber eine vermutlich zu erwartende Wirkung: Die großen Konzerne, von denen man sich ursprünglich differenzieren wollte, nutzen den Trend und bringen ihrerseits Craft Beer auf den Markt, wie zum Beispiel »Craftwerk Brewing« der Bitburger Braugruppe. Martina Feierling-Rombach, Hausbrauerei Feierling in Freiburg, sieht das positiv: »Craft Beer steht nicht für Abschottung, sondern ist eine Bereicherung der Bierszene. Eine Aufwertung handwerklich gebrauter Biere, die jetzt endlich eine ähnlich hohe Wertschätzung wie Wein bekommen.«
Werbung