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Zwei Koch-Superstars an einem Abend: Tim Raue hatte seinen Kollegen aus dem »Steirereck« in Wien, Heinz Reitbauer, am 24. Februar nach Berlin eingeladen. Im Rahmen des Festivals »Eat! Berlin« kochten sie in Raues Sterne-Restarant ein Sieben-Gang-Menü, begleitet von Weinen des Sommeliers André Macionga. Im Vorfeld des Abends hatte Falstaff Gelegenheit, ein Doppelinterview mit beiden Köchen zu führen. Lieber Herr Raue, lieber Herr Reitbauer, wer von Ihnen kocht besser? Tim Raue: Das ist keine Frage, die sich mir stellt. Ich bin kein Sportler, der sich stets an anderen und deren Ergebnissen misst. Sondern Heinz und ich habe jeweils einen einzigartigen und unverwechselbaren Kochstil, mit dem wir über unsere Landesgrenzen hinaus bekannt sind. Heinz Reitbauer: Wir kochen völlig unterschiedlich, anders, das macht den Reiz eines solchen Abends ja auch aus. Sie sehen sich also nicht als Wettbewerber? TR: Nein. Wir haben dieselben Qualitätsansprüche an das, was wir dem Gast servieren möchten. Die Art, wie wir das tun, ist sehr unterschiedlich. Genau das verbindet uns, unsere Individualität, unser Anspruch dem Gast etwas zu bieten, was es kein zweites Mal auf der Welt gibt. HR: Wir sitzen alle im gleichen Boot, dementsprechend sind viele Gedanken ähnlich, die uns bewegen. Ich habe großen Respekt vor Tim und seinem Team und freue mich auf einen schönen Abend. Was schätzen Sie am jeweils anderen? TR: Heinz ist der fleißigste Chef, den ich kenne, er kreiert unzählige neue Gerichte pro Jahr und hat einen so besonderen Stil, dass er unverwechselbar ist. HR: Tim beeindruckt uns immer mit seinem Elan und seinem Drive. Ein wirklich großer Koch!
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