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Das «Monti» im «The Alpina Gstaad».

Das «Monti» im «The Alpina Gstaad».
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Falstaff-Talk mit Nadine Friedli: «Wir pflegen ein sehr familiäres Verhältnis zu unseren Gästen»

Interview
Hotel
Luxus
Schweiz

Nadine Friedli ist seit bald einem Jahr General Managerin des 5-Sterne-Luxushotels «The Alpina Gstaad». Im Gespräch mit Falstaff schaut sie zurück auf die ereignisreichen ersten Monate, analysiert das neue Kulinarik-Konzept und verrät, welche Neuerungen die Gäste im Sommer 2025 erwarten dürfen.

Falstaff: Sie sind fast ein Jahr im Amt als General Managerin im «The Alpina Gstaad» – was treibt Sie gerade um?

Nadine Friedli: Wir haben viel vor! Den Kulinarikbereich haben wir auf diese Saison ja umgestaltet, die Eröffnung des «Monti» war sicher ein Meilenstein. Als nächstes plane ich aber beispielsweise einen neuen Kinderspielplatz. Das Projekt macht mir grosse Freude.

Ihr bewegt Euch mit dem «The Alpina Gstaad» im Ultra Luxury Bereich, aber gleichzeitig seid ihr absolut familienfreundlich, das spürt man schon heute.

Ja, das ist ganz wichtig. Wir pflegen ein sehr familiäres Verhältnis zu unseren Gästen. Mit den meisten sind wir per Du, erbringen aber selbstverständlich immer den 5-Sterne-Service. Das ist schon einzigartig.

Auch das neue Restaurant «Monti» wirkt bodenständig – mit Steaks, Salaten oder Pasta auf der Karte. Eine bewusste Ausrichtung also?

Absolut. Wir haben ja Martin Göschels Sternerestaurant, das natürlich bestehen bleibt. Aber viele unserer Gäste mögen heute nicht mehr nur auf diesem Niveau essen. Es gibt derzeit einen gewissen Generationenshift. Wie gesagt muss der Service dabei immer den höchsten Ansprüchen genügen – da investieren wir auch viel.

Nadine Friedli.
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Nadine Friedli.

Was heisst das konkret?

Diesen Sommer stehen intensive Service-Schulungen an. Es müssen alle den Service auf dem gleichen Niveau bieten, daran arbeiten wir unablässig und intensiv. Wir sind herzlich, locker aber professionell. Grundvoraussetzung dafür ist, dass eine gute Stimmung im Team herrscht. Auch da sind wir sehr bemüht, wir haben gerade ein Gym für die Mitarbeiter gebaut und die Kantine modernisiert.

Das dritte Restaurant im Haus, das japanische «Megu», ist bei den Gästen auch äusserst beliebt. Wie steht es darum?

Da bleibt natürlich alles wie gehabt. Sie haben recht, viele unserer Gäste verweilen dort gleich mehrere Stunden. Die japanische Whiskybar gleich beim «Megu» ist das neueste Highlight des Lokals  – unsere Auswahl ist exzellent. Als nächstes gestalten wir dann die Bar und Lounge gleich nebenan um. Aber eins ums andere.

Sie haben den Generationenshift angesprochen. Die Leute leben heute bewusster. Wo merken Sie das sonst noch ausser beim Essverhalten?

Beim Alkohol! Nie wurden in unserer Bar so viele Mocktails bestellt wie heute, einige davon sind schon fast Klassiker geworden. Ausserdem merken wir, dass unsere Bestrebungen in Richtung Nachhaltigkeit gut ankommen. Unsere Offcut-Pasta und -Pizza aus dem übrigen Brot unserer hauseigenen Bäckerei sind bei den Gästen sehr beliebt. Und auch das Bier, das ebenfalls aus übrig gebliebenem Brot gebraut wird, kommt gut an – obschon es Alkohol enthält.

Danke für das Gespräch, Nadine Friedli.


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Benjamin Herzog
Benjamin Herzog
Chefredaktion Schweiz
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