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Falstaff hat drei Preiskategorien festgelegt und Tausende Verkostungsnotizen des vergangenen Jahres durchforstet, um so jene Rotweine auszuwählen, für die das Motto gilt: viel Wein für wenig Geld. Zusätzlich wurden die Korrespondenten befragt, und auch aus dem Bereich Social Media kamen wertvolle Hinweise auf Rotweine, die viel Freude bereiten und wenig kosten. Denn dass ein Wein, der mehr als 50 Euro kostet, auch ausgezeichnet sein sollte, ist eigentlich selbstverständlich, trifft aber leider auf die wenigsten wirklich zu. Denn 95 von 100 Punkten erreichen weiß Gott nicht alle Produkte in dieser Preisklasse. Hier wird sehr oft auch ein Image mitbezahlt, sei es ein besonders prestigeträchtiges Weingut oder eine bekannte Region wie Bordeaux – oder wie so oft eine Kombination aus beidem. Wie gut diese Weine auch sein mögen, sie sind in jedem Fall überbezahlt, auch wenn sie dem Konsumenten, der sich mit dem Prestige des Produktes schmücken möchte, diese Zusatzkosten wert sind.
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