Die Gastronomie setzt auf kleine, feine Konzeptlokale – »Best of British« lautet das neue Motto der Köche.

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Londons heißeste Gourmet­adresse ist ein Phänomen, das aus dem Nichts kommt. Das ­»Dabbous« liegt in einer düsteren Straße im Stadtteil Fitzrovia, einst befand sich hier das »Cyberia«, Britanniens erstes Internetcafé. Ollie Dabbous, noch keine dreißig, hat gerade so viel wie unbedingt nötig in den Umbau investiert und vor ein paar Wochen eröffnet. Dass dieses Lokal ein echter Knüller werden würde, hätte niemand erwartet. Und dann das: Sämtliche Restaurantkritiker überschütteten Dabbous mit grenzenlosem Lob und Höchstwertungen. Das Resultat: Für Lunches werden im Juli wieder Reservierungen an­genommen, die nächsten freien Tische für abends gibt’s im September. Dabbous hat seine Karriere mit Sorgfalt ­geplant: Unter anderem hat er im »Mugaritz« in San Sebastián gearbeitet, bei Pierre ­Gagnaire in ­Paris und im »Noma« in ­Kopenhagen. ­Zuletzt war er Küchenchef im Londoner »Texture«.

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