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Nie wieder Fertig-Pesto: Warum Selbstgemachtes den Unterschied macht

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Jeder, der einmal den intensiven Geschmack von frisch zubereitetem Pesto genossen hat, wird bestätigen: Selbstgemacht schlägt Fertigprodukt jederzeit. Aber warum greifen dennoch so viele Menschen auf das Glas aus dem Supermarkt zurück? Falstaff enthüllt, warum selbstgemachtes Pesto nicht nur besser schmeckt, sondern auch gesünder ist.

Pesto, ursprünglich aus Genua, Italien, ist eine Sauce, die traditionell aus Basilikum, Knoblauch, Pinienkernen, Olivenöl und Parmesan hergestellt wird. Die Zutaten werden in einem Mörser zu einer geschmeidigen Paste zerstoßen, was ihren Namen erklärt: »Pesto« kommt von »pestare«, was auf Italienisch »zerstoßen« bedeutet. Die Geschichte des Pesto reicht bis ins Mittelalter zurück, wobei die früheste Version der Sauce als »Agliata«, eine Mischung aus Knoblauch und Walnüssen, bekannt war. Im Laufe der Zeit entwickelte sich das Rezept weiter, wobei das frische Basilikum aus Genua, das in der ganzen Welt für seinen intensiven Duft und Geschmack geschätzt wird, zum Hauptbestandteil wurde.

Schnell und einfach

Die Zubereitung eines klassischen »Pesto Genovese« ist überraschend einfach und dauert nur wenige Minuten. Die traditionelle Methode zur Herstellung von Pesto ist das Zerstoßen der Zutaten in einem Mörser. Dieses langsame, bedächtige Zermahlen ermöglicht es den Zutaten, ihre Öle freizusetzen, was zu einem intensiveren Geschmack führt. Moderne Varianten nutzen oft Küchenmaschinen oder Mixer, die den Prozess beschleunigen, aber auch zu einem etwas anderen Texturprofil führen können.

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ZUM ORIGINAL REZEPT

Gesundheitliche Vorteile und kreative Vielfalt

Selbst gemachtes Pesto ist nicht nur lecker, sondern auch gesund (solange man es in üblichen Mengen konsumiert). Basilikum und Knoblauch wirken entzündungshemmend und antioxidativ. Indem man das Pesto selbst zubereitet, vermeidet man unnötige Zusätze wie überschüssiges Salz, Zucker und Konservierungsstoffe, die oft in Fertigprodukten zu finden sind. So behaltet man die volle Kontrolle über die Inhaltsstoffe und deren Qualität, was selbst gemachtes Pesto zur gesünderen Alternative macht.

Ein weiterer Vorteil von Pesto ist seine Anpassungsfähigkeit. Abhängig von Saison und Verfügbarkeit der Zutaten ist es möglich, mit verschiedenen Kräutern und Nüssen zu experimentieren, um neue Geschmacksrichtungen zu entdecken. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Pesto muss nicht zwangsläufig grün sein; es gibt auch rote Varianten, die mit Tomaten oder Paprika zubereitet werden, sowie schwarze Pesto-Sorten, die mit schwarzen Oliven oder Trüffel hergestellt werden.

7 Pesto-Rezepte zum Nachmachen


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Maximilian Tröstl
Autor
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