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Das neue Konzept des Restaurants »Taubenkobel«, wo seit heuer auf eine Speisekarte gänzlich verzichtet wird, wurde in der heimischen Gastro-Presse fast hymnisch gefeiert. Zu Beginn des radikal regionalen Menüs bekommt der Gast einen Begrüßungsbrief mit einer Erklärung der neuen Philosophie. Wie Severin Corti im »Rondo« vom vergangenen Freitag berichtet, ist dieser Begrüßungsbrief nicht nur nahezu wortgleich ident mit dem des Restaurants »Frantzén/Lindeberg« in Stockholm, sondern sogar optisch kaum unterscheidbar - bis hin zu einem silbernen Wachssiegel. Auch dass ein noch nicht gebackener Brotteig vorweg auf dem Tisch abgestellt wird um dann später als frisch gebackenes Brot serviert zu werden, hat sich Eselböck laut Corti in Stockholm abgeschaut.
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