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Eine Faszination für Berggipfel ist bei der 2016 verstorbenen britisch-irakischen Architektin Zaha Hadid nicht wirklich überraschend. Ihre futuristischen Gebäude sehen ohnehin oft wie Ufos aus, die nur Zwischenstation auf unserem Planeten machen. Warum also nicht in den Alpen landen? Südtirol hat von ihr das Messner Mountain Museum, das sich tief in den Berg gräbt; mit der geschwungenen Hungerburgbahn, die Innsbruck mit der Bergwelt verbindet, sowie der Bergiselschanze hat sie auch in Tirol zwei wichtige Landmarken geschaffen. 2002 eröffnete der Sprungturm, in dem sich heute ein Panoramacafé samt Terrasse mit atemberaubendem Blick befindet. Hadid bewies in Tirol, dass Architektur sich perfekt der schroffen lokalen Landschaft anpassen kann, aber zugleich auch internationale Strahlkraft entwickelt.
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