Besuch am »Gutshof Weng«: Was wir über die Fleischerzeugung der Zukunft lernen können

Maria Wollburg, 23.05.2024

Sie leben in der ländlichen Idylle, hören den ganzen Tag Mozart und lassen sich rund um die Uhr in den eigenen vier Wänden massieren: Achtung, hier handelt es sich nicht um ein paar anspruchsvolle Pensionäre, die sich einen schönen Lebensabend gestalten, sondern um die Murnau Werdenfelser Rinder, die auf dem »Gutshof Weng« in Amerang zuhause sind. Von dem luxuriösen Lifestyle der Rinder, deren Rasse vom Aussterben bedroht ist, konnte sich Falstaff bei einem nicht minder anspruchsvollen Besuch auf dem Hof jüngst selbst ein Bild machen.

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Die Reise startete allerdings nicht im Chiemgau selbst, sondern mit einem Frühstück im »Carl&Sophie Spree Restaurant« in Berlin Moabit. Der bayerische Unternehmer Ernst Freiberger, der in den 1970er Jahren in Berlin mit einer Fabrik für Tiefkühlpizzen erfolgreich wurde, besitzt nun neben mehreren Reha-Kliniken und Immobilien auch Restaurants wie das »Carl&Sophie« in Moabit und das »Dieselhaus« an der Museumsinsel. Auch der »Bio Gutshof Weng«, der in seiner Chiemgauer Heimat Amerang gelegen ist, gehört zu Freibergers Projekten zwischen Bayern und Berlin. Der Gutshof beliefert die beiden Restaurants in Berlin exklusiv mit Bio Rind- und Schweinefleisch, die Tiere werden sozusagen In-House großgezogen, wie uns beim Frühstück mit Blick auf die Spree erklärt wird.

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