Cold Brew, Nitro & Co.: Eine Stadt auf Koffein

Angelika Ahrens, 13.09.2023

New Yorker lieben Kaffee – und geben teils aberwitzige Summen für neue, fantasievolle Kaffeekreationen aus. Wer selbst einen Eindruck davon bekommen möchte, wohin sich die Kaffeeszene bewegt, schaut sich am besten im Big Apple um.

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»Cold brew is huge!« Johan Pesenti, Eigentümer der Stone Street Coffee Company, ist immer auf der Suche nach neuen Kaffeetrends. Cold Brew habe sich dabei in den letzten Jahren zum Megahit entwickelt: »65 Prozent von dem, was wir verkaufen, hat mit Cold Brew zu tun«, erzählt er, »und zwar im Sommer wie im Winter.« In seiner Rösterei in Brooklyn stapeln sich die Kaffeesäcke, es duftet herrlich nach frisch gerösteten Bohnen. Johan Pesenti besitzt nicht nur eine Plantage in Nicaragua, er verarbeitet zudem Bohnen aus 45 Ländern, röstet für Hotels, Restaurants und Unternehmen wie ­Goldman Sachs. Mit Eric Ripert, dem Küchenchef und Eigentümer des »Le Bernardin«, hat er eine Kaffeemischung für seinen Drei-Sterne-Gourmettempel entwickelt. Seine eigene Marke, Stone Street Coffee, verkauft er in Supermärkten und seit der Pandemie auch verstärkt im Internet. Pesenti erklärt sich den Erfolg von Cold Brew so: »Der Kaffee enthält keine Säure und ist damit auch viel besser für den Magen.«

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