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Santorin ist eine Insel, die ein großzügiger Gott als Geschenk für seine Angebetete aus dem Ägäischen Meer emporgehoben haben könnte – und für alle Liebenden unter den Menschen. Blütenweiße Häuser thronen wie funkelnde Juwelen auf den Klippen über dem azurblauen Wasser als romantische Logenplätze für den Sonnenuntergang, der das Eiland in ein sanftes Licht taucht. Doch es war keine antike Gottheit, sondern ein Vulkanausbruch vor etwa 3600 Jahren, der die gewaltige Caldera schuf und damit die wohl schönste aller Kykladen-Inseln. Blaue Fensterläden und Kuppeldächer von Kirchen, getünchte Fassaden, pinke Bougainvilleen: Das mediterrane Farbenspiel vor allem in Thira und Oia ist ein Wirklichkeit gewordener Instagram-Traum. Tausende fotografieren sich in den weißen Gassen beständig selbst, weil sie von der malerischen Kulisse überwältigt sind. Nach Santorin reist man für das perfekte Foto, nicht für das authentische Griechenland.
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