Uyuni, Bolivien: Die Salzwüste am Fusse der bolivianischen Anden gehört zu den aussergewöhnlichen Orten, für die der Veranstalter Black Tomato weltweit sein «Blink»-Camp anbietet. blacktomato.com

Die besten Pop-up-Hotels: Natur & Design im Einklang

Uwe Killing, 06.07.2017

Früher tat es ein Zelt oder ein Wohnwagen. Heute kann man dafür auch eine Unterkunft buchen und das Gleiche erleben, nur exklusiver.

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Aus der Ferne leuchtet es wie eine Fata Morgana. Für eine Beduinenoase wirkt es jedoch zu futuristisch. Wenn man näher herantritt, fühlt man sich versetzt in ein Ambiente, das eher an eine Forscherstation erinnert. Die Uyuni-Wüste in Bolivien bietet Besuchern ein geradezu surreal anmutendes Naturschauspiel. Hier, inmitten der grössten Salzseen der Welt und vor dem Panorama der schnee-befleckten Gipfel des Andengebirges, ist eine kleine Zeltsiedlung errichtet worden. Wer einzieht, gehört zu einem erlesenen Kreis von maximal sechs Personen. Denn er hat bei dem US-Reiseanbieter Black Tomato eine Exkursion zu dem weiss und blau glitzernden Ort gebucht. Die steht in keinem Katalog. Und das nach individueller Absprache mit allem Luxus ausgestattete Basislager wird später einfach wieder verschwinden. Es ist eine Unterkunft auf Zeit, die mit 177'000 US-Dollar für vier Nächte seinen Preis hat. Doch dafür gibt es ein «Erlebnis, das Sie mit niemand anderem teilen müssen», wirbt Black Tomato auf seiner Website weltweit um Kunden. Die «Blink»-Camps sind eine gesteigerte Variante des Glampings, des glamourösen Zeltens. Ob in Bolivien, in der afrikanischen Steppe oder zwischen den Gletschern von Island: Man kann aus diversen Destinationen auswählen und die Gestaltung seines Pop-up-Hotels selbst vorgeben: Material, Zeltform, Aufteilung, Extras. Dann machen sich die Designer an die Umsetzung.

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