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Man kommt aus dem Staunen nicht heraus: Wie eine Fata Morgana thront ein gigantischer Felsbrocken mitten in der Wüste. Erst auf den zweiten Blick sieht man, dass der Sandstein bearbeitet wurde – das surreale Gebilde hat einen Eingang. „Qasr al-Farid“ („das einsame Schloss“) heißt es. Es sollte die letzte Ruhestätte eines reichen Nabatäers werden – jenes Beduinenvolk, das auch die berühmten Felsengräber in Jordanien geschaffen hat. Doch während sich in Petra Touristenmassen durch die Sehenswürdigkeit schieben, ist man in der Ausgrabungsstätte Hegra, Saudi-Arabiens erster UNESCO-Weltkulturerbestätte, weitgehend allein. Am magischsten fühlt es sich an, wenn die Sonne untergeht und die Felsen feuerrot leuchten.
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