Die Magie von Al-Ula

Karin Cerny, 08.12.2023

Durch die saudi-arabische Oase führte einst die Weihrauch­straße, eine der ältesten Handelsrouten der Welt. Noch heute zeugen faszinierende Felsengräber von ihrer reichen Geschichte. Dazu gesellen sich seit Kurzem architektonische Meisterwerke, exklusive Resorts und ein hochkarätiges Unterhaltungsprogramm. Und das Beste: Al-Ula ist aktuell noch ein Geheimtipp.

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Man kommt aus dem Staunen nicht heraus: Wie eine Fata Morgana thront ein gigantischer Felsbrocken mitten in der Wüste. Erst auf den zweiten Blick sieht man, dass der Sandstein bearbeitet wurde – das surreale Gebilde hat einen Eingang. „Qasr al-Farid“ („das einsame Schloss“) heißt es. Es sollte die letzte Ruhestätte eines reichen Nabatäers werden – jenes Be­duinenvolk, das auch die berühmten Felsengräber in Jordanien geschaffen hat. Doch während sich in Petra Touristenmassen durch die Sehenswürdigkeit schieben, ist man in der Ausgrabungsstätte Hegra, Saudi-Ara­biens erster UNESCO-Weltkulturerbestätte, weitgehend allein. Am magischsten fühlt es sich an, wenn die Sonne untergeht und die Felsen feuerrot leuchten.

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