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Das niederösterreichische Radwegenetz erstreckt sich über 4200 Kilometer, die Radwege haben so stimmige Namen wie Veltliner-Radroute, Zweigelt-Radweg oder sind wie der Traisental-Radweg gleich nach einer Weinbauregion benannt. Niederösterreich ist mit einer Anbaufläche von 28.145 Hektar das größte weinbautreibende Bundesland und lockt mit unzähligen gemütlichen Heurigen und Buschenschänken. Besonders malerisch sind die zahlreichen Kellergassen, die liebevoll als »Dörfer ohne Rauchfang« bezeichnet werden. Im Frühling werden stimmungsvolle Kellergassenfeste organisiert, wo neben den Weinen auch köstliche Schmankerl der Regionen kredenzt werden. Im Sommer schmeckt der »G’spritzte« in den schattigen Gastgärten der Heurigen besonders gut. Und der Weinherbst Niederösterreich (August bis November) punktet mit Hunderten Veranstaltungen – von Weinfesten über offene Kellertüren bis zu Weintaufen. Um die Weinbaugebiete von der Wachau bis nach Carnuntum zu erkunden, bietet sich ein Tagesausflug mit dem Fahrrad ebenso an wie eine mehrtägige Radreise. Zwischendurch kann man sich vielerorts mit einem Glas Wein oder Traubensaft sowie mit einer zünftigen Heurigenjause stärken. Für die Übernachtung bieten sich viele fahrradfreundliche Hotels und Pensionen an. Die Mutter aller Radwege ist der Donauradweg, dem eine eigene Reportage gewidmet ist. Der Abschnitt, der durch die Wachau führt, ist wohl eine der schönsten Radrouten der Welt. Was Genussradler außerdem schätzen, ist die Auswahl an Radwegen entlang von Flüssen sowie die grenzüberschreitenden Radwege.
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