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-spitz, -joch, -kogel: Wer hinter diesen Endungen eine Bergspitze vermutet, wird im Zillertal meist richtig liegen. Die Namen folgen einem tradierten topografischen wie sinnstiftenden semantischen Muster. Aber warum nennt man einen Berg »Glocke«? Vielleicht, um das Besondere herauszustreichen, dem glockenförmigen, seit 1977 geschützten Landschaftsteil in Finkenberg gerecht zu werden. Tatsächlich ist das Kalkgestein im Gneis- und Granitdominierten Zillertal ein geologisches Relikt aus der Nacheiszeit. Und auch biologisch ist der Schluchtwaldtyp aus Buchen, Ahorn, Ulmen, Tannen und in dieser Seehöhe untypischen Lindenbäumen eine Rarität im Alpenraum.
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