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Der Arlberg gilt nicht nur als die Wiege des Skilaufs, sondern auch als Heimat der ersten Skischule der Welt. Aber der Reihe nach: Ausgerechnet ein findiger norwegischer Bauingenieur (er war für den Bau des Arlbergtunnels vor Ort) soll sich hier gegen Ende des 19. Jahrhunderts morgens zwei Bretter unter die Schuhe geschnallt haben, um damit zur Arbeit zu fahren – eine absolute Novität. Er fand Nachahmer, und im jungen Hannes Schneider jemanden, der die zunächst praktizierte Telemark-Technik später weiterentwickelte und den sogenannten Stemmbogen erfand, der in den 30er-Jahren vom heute noch aktuellen Parallelschwung abgelöst wurde. Schon bald ließen sich Einheimische wie Besucher in der von Schneider 1921 in St. Anton am Arlberg gegründeten Skischule gruppenweise in der Kunst der Bergabfahrt auf zwei Brettern unterrichten. Vieles hat sich seitdem verändert, jedoch haben österreichische Skischulen bis heute eine Vorreiterfunktion: Nirgendwo sonst ist die Ausbildung der Lehrer länger und härter; nur wer zumindest eine Prüfung absolviert hat, darf Gäste anleiten.
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