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Es gibt Orte, die wirken wie aus der Zeit gefallen, zum Beispiel die Kornaten: eine Kette aus rund 150 Inseln, die wie verstreute Kieselsteine in der Adria liegen. Kein Lärm, keine Autos, kaum Menschen, nur Wind, Wellen und eine Landschaft, die Besuchern mit ihrer kargen Schönheit den Atem raubt. Die steilen Felsküsten brechen schroff ins tiefblaue Wasser, die Hügel sind vom Salz gezeichnet. Der Name »Kornati« leitet sich vermutlich vom lateinischen Wort corrugare ab, was »zusammenfalten« oder »zerklüften« bedeutet – eine Anspielung auf die rauen, zerfurchten Felsformationen.
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