London für Foodies: Zwischen Weltküche und Tradition

Travel-Redaktion, 12.03.2024

Vor allem in London hat sich das Klischee von der bescheidenen britischen Küche längst überlebt. Und was die Qualität und Vielfalt der hier vertretenen Weltküche betrifft, so kann wohl keine Stadt in Europa mit der britischen Hauptstadt mithalten.

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Bald 30 Jahre ist es her, dass der Londoner Koch Fergus Henderson das „St. John“ eröffnete und damit die kulinarische Kultur seiner Heimat veränderte. Dabei war das Konzept des Restaurants eigentlich gar nicht so wahnsinnig revolutionär. „Nose-to-tail eating“, von der Schnauze bis zum Schwanz, nannte Henderson seine Philosophie, laut der das gesamte Tier zu verwerten ist. Ein Prinzip, das für etliche Köche in anderen europäischen Ländern eigentlich immer gegolten hat, im Vereinigten Königreich bis dahin aber offenbar in Vergessenheit geraten war.

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