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Stadt der Lichter, Stadt der Liebe, Stadt des Luxus – erst letztes Jahr hat Paris mit 37 Millionen Besuchern wieder die Goldmedaille als beliebteste touristische Destination gewonnen. Jetzt trainiert die Stadt für den nächsten Titel: Die Metropole will die „grünsten“ Olympischen Spiele der Geschichte veranstalten. Statt die historische Innenstadt dafür weiter zuzubetonieren, werden die Wahrzeichen der Stadt temporär zu Sportstätten umfunktioniert. Etwa das Marsfeld beim Eiffelturm, die Brücke Alexandre III, der Invalidendom oder die Place de la Concorde. Unter dem Glasdach des bis dahin teilrenovierten Grand Palais finden die Wettkämpfe in Taekwondo und Fechten statt. Die gesäuberte Seine, auf der die Eröffnungsfeier ausgerichtet wird, soll ab 2025 zum Schwimmen freigegeben werden. Von den einzigen zwei Großbauprojekten bekommt der gewöhnliche Paris-Besucher sowieso nichts mit, weil sie außerhalb des Stadtrings liegen: Das Olympische Dorf für 10.500 Sportler und die neue Arena Nord befinden sich in sogenannten Brennpunktvierteln, die bisher eher gemieden wurden.
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