Hideaway. Einst Rückzugsort für Dichter und Maler, bietet der »Knappenhof« heute eine großartige Küche, viel Design und eine prachtvolle Hausterrasse.

Relaxed aus Tradition: Ein Spaziergang durch den »Knappenhof«

Roland Graf, 18.04.2024

Die Hektik der digitalen Welt hat im »Knappenhof« Hausverbot. Den Takt gibt die Natur des Raxgebiets vor. Köstlichkeiten der Region erhöhen die entschleunigende Wirkung des Aufenthalts.

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Es ist kein Zufall, dass der Ruhm des Schwarzatals schon früh von Reisenden gemehrt wurde, die man allesamt als Mitglieder der »Kreativwirtschaft« bezeichnen könnte. Sie schätzten die wildromantische Landschaft, in der man zu sich finden konnte, und die doch so rasch von der Residenzstadt Wien erreichbar war. Tauchpionier Joseph August Schultes etwa schwärmte schon Anno 1802 von »einer der feyerlichsten Gegenden Europens«. Geradezu prophetisch nimmt sich seine Einschätzung aus, dass das Raxgebiet »in jedem anderen Lande zum Wallfahrtsorte der Künstler und der Dichter« geworden wäre. Knapp 100 Jahre später löste Camillo Kronich diesen Anspruch dann nämlich ein: Sein »Knappenhof« gab der Wiener Society einen Mittelpunkt, der auch all jenen, die keine Villa im mondänen Reichenau besaßen, eine Sommerfrische in der Bergwelt ermöglichte.

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