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Die Wildnis hat jetzt auch das letzte Geräusch der Zivilisation verschluckt: Die Quad-Bikes, die uns hier mitten in der afrikanischen Steppe ausgesetzt haben, sind schon lange hinter dem Hügel verschwunden. Das Jaulen der Motoren ist dem Ruf des Schakals gewichen. So hört sie sich also an, die Natur hier draussen am Westkap – 250 Kilometer entfernt von Kapstadt und drei Kilometer weit weg von den nächsten Menschen, die im «Kagga Kamma Resort» auf unsere Rückkehr am nächsten Morgen warten. Erst Ende des vergangenen Jahres wurde die «Star Suite» eröffnet. Und obwohl auf grossen Komfort und sogar auf vier Wände verzichtet wird, zählt sie zu den schönsten und auch luxuriösesten Suiten, die die Welt zu bieten hat: geschützt unter dem Felsvorsprung das Bett, links blubbert der Felsenpool, davor lodern die Flammen auf der offenen Feuerstelle. Das wahre Wunder spielt sich aber vorne am Horizont ab. Glühend rot versinkt die Sonne, vereinzelt blitzen die ersten Sterne auf und breiten sich nach und nach über dem gesamten Himmel aus. Erst wer mitten in der Wildnis ist, versteht die wahre Schönheit der Natur. Wohl auch aus diesem Grund boomt derzeit die «New Nature Love». Luxus-Apartments, die an den entlegensten Orten der Welt liegen, sind im Trend: vom Baumhaus in Mexiko bis zum Unterwasser-Schlafzimmer mitten im Ozean.
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