Seen-Sucht: Vierwaldstättersee

Claudia Hilmbauer, 04.09.2022

Fast wirkt das Gewässer wie ein norwegischer Fjord, denn mit gezackten Seitenarmen durchschneidet es die Voralpen rund um Luzern. In Wahrheit ist der Vierwaldstättersee aber mediterraner als gedacht: An seinen Ufern wachsen Palmen, Mandelbäume und Bananenstauden.

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Im Frühling sprießen zarte rosa und weiße Blüten von Obst- und Mandelbäumen und verströmen ihren betörenden Duft, im Sommer wogen Palmen sanft im Wind, und selbst im Herbst gedeihen hier noch die Bananenstauden – was nach einem mediterranen Paradies klingt, ist in Wahrheit dem besonderen Mikroklima rund um den Vierwaldstättersee in der Zentralschweiz geschuldet. Seinen Namen hat der See von den vier Kantonen, an deren Ufern er sich erstreckt: Uri, Schwyz, Unterwalden und Luzern. Schon seit Jahrhunderten kommen Touristen, um sich in seinem klaren Wasser abzukühlen oder sich an seinem Ufer zu entspannen.

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