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Bevor das Coronavirus das südostasiatische Urlaubsparadies erreichte, war Bangkok die meistbesuchte Stadt der Welt. Thailand galt als eines der beliebtesten Reiseländer überhaupt. Als im März 2020 die Regierung schließlich die Entscheidung traf, das gesamte Land für ausländische Besucher abzuriegeln, wusste man noch nicht, dass sich die Krise über 18 Monate hinziehen würde. Ein sehr strenger Lockdown mit nächtlichen Ausgangssperren und der Einstellung des Flug- sowie Bus- und Bahnverkehrs war Teil der Maßnahmen. Zwar waren ab Oktober 2020 die ersten Touristen zurück – doch die mussten eine zweiwöchige Quarantäne im Hotelzimmer über sich ergehen lassen. Ein Umstand, den nur Langzeitreisende auf sich nahmen. Die weitere Öffnung folgte schrittweise. So galt Phuket mit der “Phuket Sandbox” ab 1. Juli 2021 als Pilotprojekt. Es erlaubte vollständig geimpften Reisenden, unter Auflagen und ohne Quarantäne einzureisen. Mitte Juli folgten Koh Samui, Koh Phangan und Koh Tao mit einem ähnlichen Konzept. Dabei müssen zwar die ersten sieben Nächte in einem Quarantäne-Hotel verbracht werden. Nach drei Tagen durfte man die Hotelanlage jedoch verlassen.
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