«The Japanese»-Zwillinge treten zum Koch-Duell an
In «Doppelt schmeckt besser» treten die Zwillingschefs Dominik Sato und Fabio Toffolon vom «The Japanese» erstmals als Konkurrenten an. Für jede Folge bereisen sie einen Schweizer Kanton, entdecken regionale Produkte und entwickeln daraus ein Drei-Gang-Menü, das sie anschliesssend im «The Chedi» einer prominenten Jury servieren. Wir haben mit den beiden gesprochen.
Am 2. Dezember feiert «Doppelt schmeckt besser» Premiere. In der neuen Food-Show von 3+ treten die Zwillingsbrüder und Spitzenköche Dominik Sato und Fabio Toffolon – bekannt aus «The Japanese» im «The Chedi Andermatt» – in einem kulinarischen Wettkampf gegeneinander an. Gedreht wurde quer durch die Schweiz, jeweils mit regionalen Produkten und kantonsspezifischen Aufgaben. Ein Gespräch über Ehrgeiz, die Zusammenarbeit mit dem Sender 3+, anstrengende Drehtage und überraschende Entdeckungen.
Falstaff: Wie ist der Kontakt zu 3+ entstanden?
Dominik Sato: Produziert wurde die Sendung von Sichtfeld Media aus Berlin. Sie realisieren unterschiedliche Formate und wollten schon länger eine hochwertige Food-Sendung entwickeln. Die Anfrage kam ganz unkompliziert via Instagram.
Fabio Toffolon: Für uns war sofort klar, dass das spannend sein kann. Die Anfrage hat uns zwar überrascht, aber auch motiviert: Wir bauen sowieso unsere gemeinsame Brand als Twins auf – da ist Sichtbarkeit für uns essenziell.
Welche Kriterien waren für euch entscheidend, um bei «Doppelt schmeckt besser» mitzumachen?
Fabio Toffolon: Einerseits fanden wir die Idee cool, andererseits ist eine TV-Show eine gute Plattform. Wir hatten das Glück, dass unsere Hotelmanager offen waren – viele lehnen solche Projekte ab. Das Projekt war sehr zeitintensiv, aber unser Team im «The Japanese» ist super stark, das haben wir jetzt mehr denn je gespürt.
Dominik Sato: Zuerst kam der Produzent zu uns nach Andermatt. Danach folgten drei Drehblöcke zu je zehn Tagen im Juli, August und September. Pro Kanton waren wir drei Tage unterwegs, dazwischen ein Tag Pause fürs Team, bevor es weiterging. Abends mussten wir wieder für unsere eigenen Gäste im «The Chedi» kochen – das war extrem intensiv.
Wie viel eigenen Input konntet ihr ins Format einbringen?
Dominik Sato: Wir konnten Vorschläge machen, welche Kantone wir spannend fänden. Das Team hat dann selbst recherchiert, welche Produkte und Betriebe zu den Folgen passen könnten.
Fabio Toffolon: Wir wollten unbedingt nach Schaffhausen, das hat dann leider nicht geklappt. Und wir hätten natürlich gerne mehr Sterne-Kollegen und -Kolleginnen besucht. Im Appenzell waren wir aber bei Silvia Manser zu Besuch. Inhaltlich war klar: Jede Folge musste kulinarisch den jeweiligen Kanton widerspiegeln.
Wie war es für euch, als Konkurrenten gegeneinander anzutreten?
Dominik Sato: Wir sind uns Wettbewerbssituationen gewohnt, da wir beide schon an verschiedenen Kochwettbewerben teilgenommen haben. Gegeneinander zu kochen war nichts Aussergewöhnliches, wir sind auch privat kompetitiv: beim Tischtennis oder bei Fifa.
Fabio Toffolon: Trotzdem war der Druck diesmal höher. Niemand von uns wollte verlieren. In Andermatt haben wir jeweils einen Drei-Gänge-Menügang gekocht – bewertet von prominenten Jurys aus dem jeweiligen Kanton, zum Beispiel in Bern von Marc Trauffer, Stefan Wiesner und Daniela Jaun vom «Wein & Sein». Das war ernsthafter als erwartet.
Dominik Sato: Die Schweiz zu entdecken war auf jeden Fall der entspannte Teil. Der Wettkampf eher weniger. Wir sind gespannt, wie es im TV wirkt.
Was habt ihr auf eurer Reise durch die Schweiz gelernt – fachlich und persönlich?
Dominik Sato: Wir waren davor schon in jedem Kanton, aber viele kleine Ortschaften und Geheimtipps haben wir erst durch die Drehs entdeckt. Kulinarisch war uns vieles vertraut, jedoch wurde uns vieles wieder ins aktive Bewusstsein gerufen – zum Beispiel traditionelle Gerichte wie die Berner Platte oder Produkte wie die Dalmer Zungenwurst. Das «Kemmeriboden Bad» steht jetzt definitiv auf der Bucketlist unserer Familie.
Fabio Toffolon: Persönlich war es spannend, vor der Kamera zu stehen. Anfangs fühlt man sich unsicher und verstellt sich automatisch. Ab der zweiten oder dritten Folge wird man entspannter und authentischer. Unsere Bekannten werden den Unterschied merken – das Publikum wahrscheinlich weniger.
Für welches Publikum ist die Sendung besonders spannend?
Fabio Toffolon: Für alle (lacht). Nein, wirklich. Die Sendung bietet Swissness, Landschaften, regionale Produkte, spannende Menschen und natürlich unsere Dynamik als Zwillinge.
Dominik Sato: Wer Gastronomie liebt, wird Spass daran haben. Wir haben die fertigen Folgen nocht nicht gesehen, hoffen aber sehr, dass die Produktion stark geworden ist.
«Doppelt schmeckt besser» wird ab dem 2. Dezember 2025 jeweils dienstags um 20.15 Uhr auf 3+ und auf dem Streamingdienst «oneplus» ausgestrahlt.