Der Arlberg, unendliche Weiten: Skifahrer erwartet im westlichsten Bundesland ein wahres Paradies – Feinschmecker natürlich ebenso.

Vorarlberg: Ein Berg voll Veränderungen

Klaus Höfler, 07.12.2022

Neue Namen in den Küchen grosser Adressen: Der Arlberg geizt in dieser Wintersaison nicht mit Überraschungen. Nicht überraschend: die bereits legendäre Schneesicherheit.

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Arbeiten an sieben Tagen in der Woche, monatelang keine freien Wochenenden, den Wetterlaunen der Natur ausgesetzt, die es in diesen alpinen Höhen nicht immer ganz gemütlich mit einem meint und einem auch bei bitterkalten Schneestürmen teilweise schwere Hebetätigkeiten zumutet: Zu beneiden ist so ein Sessellift wahrlich nicht. Daher darf nach mehr als 50 Dienstjahren der Wechsel der beiden Arlberger «Liftveteranen» Zugerberg und Madloch in den Ruhestand durchaus als «verdient» bezeichnet werden. Nach über 12,5 Millionen Fahrten des alten Zweier-­Sessellifts verbindet jetzt am Madloch eine komfortable Sechser-Sesselbahn mit neuer Talstation in stylischer Stahl-Glas-Konstruktion, Sitzheizung und Wetterschutzhauben Zürs und Lech. Und der legendäre Zweier-Sessellift von Zug auf die Balmalp wurde gegen eine komfortable Zehner-Gondel ausgetauscht. Das Besondere der 24-Millionen-Euro-Investition: Die Bergstation und der Gondelbahnhof der Talstation sind komplett unterirdisch angelegt. Durch moderne Technik wurde die Fahrzeit auf den Berg halbiert, die Förderleistung auf 2400 Personen pro Stunde verdoppelt und der Fahrkomfort dank Panoramakabinen ver-x-facht. Und oben geht es per Rolltreppe dann direkt in die legendäre, ebenfalls aus- und ­umgebaute Skihütte «Balmalp».

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