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Das Meer leuchtet tiefblau, im Glas funkelt hell der Rosé; die Stimmung: entspannt. Es ist die Stunde des Aperitifs, die in Marseille nicht auf das Ende des Tages beschränkt ist. Am Sonntagmittag mit Freunden, am späten Nachmittag nach der Arbeit, vor dem Essen oder zum Sonnenuntergang – es gibt keinen falschen Zeitpunkt für das von Oliven, Pistazien und Erdnüssen begleitete Glas. Und auch ein zeitliches Limit setzt man sich nicht. „Plus c’est long, plus c’est bon“, sagen die Einheimischen: Je länger, desto besser. Bars gibt es in der ältesten Stadt Frankreichs schließlich so reichlich wie Bouillabaisse in ihren Restaurants.
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