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Italiens Weinberge: UNESCO-Weltkulturerbe

Advertorial

Die beiden Weinregionen Langhe-Roero und Monferrato sind kulinarisch, kulturell sowie landschaftlich einmalig.

Mit insgesamt 58 UNESCO-Welterbestätten steht Italien an der Spitze weltweit. Zum Land der Liebe gehört Wein wie »Romeo zu Julia«. Daher ist es wenig verwunderlich, dass unter den Welterbestätten neben Metropolen wie Rom und Florenz auch italienische Weinregionen ihren Platz finden.

Über 10.000 Hektar im südlichen Piemont - zwischen Po-Ebene und ligurischen Apenninen - erstrecken sich die Weinregionen Langhe-Roero und Monferrato. Die fünf zugehörigen Weinbaugebiete sind seit 2014 durch das Weltkulturerbe geschützt. 

Das macht die Weinregion so besonders

Die Region ist in vielerlei Hinsicht einmalig, denn die jahrhundertealte Weinbautradition prägt die Landschaft bis heute. Dieses unvergleichliche kulturelle Erbe inmitten mittelalterlicher Dörfer mit Burgen, Schlössern und Kirchen trifft auf ein kulinarisches Zentrum besonderer Delikatessen: Ganz vorne dabei sind natürlich die erlesenen Weine wie der Barolo, der Barbaresco oder Barbera, aber auch der Trüffel ist in der Weinregion zuhause. 

Stellen Sie sich all das nun vor einer malerischen Kulisse aus sanften Hügeln und grünen Weinbergen vor, deren natürliche Schönheit noch immer gewahrt ist, und Sie haben Italiens schönste Weinregion vor Augen. Denn im Gegensatz zu anderen Regionen Italiens, ist das Piemont bisher noch nicht touristisch überlaufen.

Bella Italia erleben - Aktivitäten im Süden Piemonts

Aufgrund seiner Vielfältigkeit eignet sich die Weinregion sowohl für Feinschmecker und Weinliebhaber als auch für landschaftliche Entdecker und kulturell Interessierte.

1. Kulinarische Erlebnisse

Mit einem Blick auf die Weinberge Piemonts liegt es nahe, eines der zahlreichen kulinarischen Erlebnisse auszuprobieren: Viele Angebote rund um das Thema »Wein« führen Interessierte in die Kunst des italienischen Handwerks ein.

© VisitPiemonte, Giorgio Perottino - 2019 Getty Images

Wer sich einzig und allein dem außerordentlichen Geschmackserlebnis der Qualitätsweine hingeben möchte, wird im Angebot diverser Weinverkostungen mit lokalen Winzern fündig. Weitere Eindrücke sind bei sogenannten Walking & Tasting Touren geboten, bei denen zusätzlich die eindrucksvollen Weinhänge und lokalen Weinkeller bestaunt werden können.

Im Gebiet Basso Monferrato laden Touren zur Entdeckung der schönsten Weinhöhlen ein. Die uralten, tiefen Weinkeller wurden in früheren Zeiten von Bergbauern direkt in die Felsen geschlagen. Kaum Licht und keinerlei Belüftung sorgen für eine pure Geschmacksentfaltung des Weins. Unter den sogenannten »Infernòts« ist auch einer der ältesten italienischen Weinkeller zu finden.

© VisitPiemonte, Giorgio Perottino - 2019 Getty Images

Neben Wein ist in der Region auch der Feinkost-Pilz Trüffel als weitere kulinarische Delikatesse beheimatet. In geführten Touren in Gruppen oder in kleinerem Kreis geht es mit Hilfe der feinen Nasen von Trüffelhunden auf Trüffeljagd. Wer anschließend im Trüffelfieber ist, besucht die Universität für Trüffelhunde im Dörfchen Roddi und lernt auf einem Entdeckungspfad mehr über die Ausbildung der Hunde.

 2. Outdoor-Aktivitäten

Die charmante Landschaft der Weinbaugebiete lädt zu Genusswanderungen  ein. Geführte Touren  nehmen Sie mit zu den schönsten Orten der Region und vermitteln Wissenswertes zu Land und Leuten.

© Archivio Turismo Torino e Provincia

Wer etwas schneller vorankommen möchte, schwingt sich auf das Fahrrad und radelt durch die hügelige Landschaft an Festungen und Schlössern vorbei. Im touristischen Verleih sind herkömmliche Fahrräder, E-Bikes oder Mountainbikes erhältlich. Je nach Region stehen auch Angebote für Segway-Touren zur Verfügung.

3. Kulturelle Entdeckungen

Die kulturelle Einzigartigkeit der Region verdeutlicht die Auszeichnung durch die UNESCO. Doch neben der Erkundung der Weinhügel sind auch weitere Orte einen Besuch wert.

Darunter  beispielsweise Turin, die Hauptstadt des Piemont und ehemalige Hauptstadt des Königreichs Italien. Hier können Kulturinteressierte die beeindruckenden Residenzen der Savoy wie den Palazzo Reale besichtigen, das Wahrzeichen der Stadt - die Mole Antonelliana - besuchen oder das größte ägyptische Museum in Europa erkunden.

© Archivio Regione Piemonte

Ebenso lohnt sich ein Ausflug nach Canelli, eine der schönsten Weinstädte. Angebaut wird hier vor allem die Rebsorte Moscato Bianco. Eine Reise in den Süden der Region führt Sie zu einem der renommiertesten Weine der Welt. Aus dem Weinbaugebiet Langa del Barolo stammt der fast namensgleiche »Barolo«. Das Kulturprogramm der Region hält ein Museum für Korkenzieher, das Castello Falletti und die Gemeinde La Morra mit einem fantastischen Blick auf die hügelige Weinlandschaft bereit.

In den Hügeln des Barbaresco gibt es das Dorf »Treiso« zu entdecken, das zu einem der schönsten in Italien zählt.

Auch architektonisch hat Langhe-Roero und Monferrato einiges zu bieten. Neben den Weinbergen wird die Landschaft durch viele Schlösser und mittelalterliche Burgen geprägt, von denen keine der anderen gleicht. Sehenswert ist hier beispielsweise das Castello Roero di Monticello.

Aber auch die beeindruckenden Kapellen und die Innenstadt-Architektur werden Sie begeistern. Ein Must-See ist unter anderem die Cappella delle Brunate. Die Fassade der Kirche wurde Ende der Neunziger von zwei Contemporary-Künstlern gestaltet und sticht zwischen der grünen Landschaft als bunter Farbtupfer ins Auge.

Diese Weine und Rebsorten sind in Langhe-Roero und Monferrato zuhause:

In Italien ist das Anreichern von Weinen mit Zucker verboten. Daher prägt den Geschmack italienischer Weine vor allem die unverfälschte Reinheit der Traube. Eine der verbreitetsten Rebsorten ist Nebbiolo, aus der Barolo und Barbaresco - zwei vollmundige Rotweine - gekeltert werden. Die anspruchsvolle Rebe bringt ausdrucksstarke Weine hervor, denen eine lange Reifezeit vorausgeht.

Der edle Tropfen Barolo hat sich schon früh in den Königshäusern und später als exklusiver Wein der gehobenen Gesellschaft etabliert. Der runde, tiefrote, trockene Rotwein kommt aus der Region Langa del Barolo und hat einen intensiven Geruch. Seine Schwere und Geschmacksnoten wie Kirsche, dunkle Schokolade und Trockenfrüchte machen ihn zum anspruchsvollen Wein für Kenner. Auch der trockene, vollmundige Barbaresco wird aus der Nebbiolo Rebe gekeltert, unterscheidet sich vom Barolo jedoch in der Entstehungsgeschichte und den Gemeinden des Anbaus.

Die Barbera Rebe ist eine weitere in der Region beheimatete rote Rebsorte. Sie zeichnet sich durch ihre Vielfältigkeit aus, denn je nach Klima und Boden ändert sich auch der Geschmack der Traube. Während der Barbera Wein im Roero - links vom Fluss Tanaro - sofort trinkfertig ist, muss er rechts davon länger lagern.

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Eine helle Rebe hingegen ist die Moscato Bianco Traube, aus der zwei bekannte Dessertweine hergestellt werden: Der Asti Spumante ist der bekannteste Schaumwein der gleichnamigen Provinz Asti. Er zählt zu den zarten Weinen und tritt mit einer süßen Balance auf. Auch der Moscato d’Asti ist ein leicht perlender Weißwein, der mit seiner charakteristischen, ausgeglichenen Süße besticht.

Eine Reise nach Italien

Die aufgeführten kulturellen und kulinarischen Besonderheiten stellen nur einen kleinen Auszug des außergewöhnlichen Lebensgefühls in Langhe-Roero und Monferrato dar. Ein Besuch lohnt sich sowohl für die Erkundung der bedeutenden Weinkultur als auch für einen Urlaub in idyllischer Landschaft, um die Seele baumeln zu lassen oder sich aktiv auszutoben. Gute Reise, eine angenehme Erholung und aufregende Entdeckung!  


Mehr Informationen zum Weintourismus in Italien unter: italia.it

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