Andreas Joska-Sutanto will mit seinem Kunstprojekt Eiernockerl ebenso entpolitisieren wie Hitlers Buch »Mein Kampf«.

»Kein Mampf«: Wiener Künstler bastelt Kochbuch aus Hitlers »Mein Kampf«

Sophia Marecek, 09.04.2024

Der Wiener Grafiker Andreas Joska-Sutanto zerschneidet seit acht Jahren das Buch »Mein Kampf«. 25 Rezepte sind bereits entstanden – darunter auch Eiernockerl. Dieses Gericht will er ebenso entpolitisieren wie die ideologische Programmschrift Hitlers.

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Der Künstler Andreas Joska-Sutanto meint es ernst mit dem Verwerten von Resten: Der Wiener lässt aus Hitlers Buch »Mein Kampf« ein Kochbuch entstehen. Dafür zerschneidet er das über 780-Seiten-Werk und formuliert aus den einzelnen Wörtern und Buchstaben verschiedene Rezepte. Am 4. April 2024 zelebrierte der Künstler im LOT in Wien die 100. Seite von »Kein Mampf« und ließ die letzen Jahre des Zerschneidungsprozesses Revue passieren.

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