Mythos Detoxen – von Fasten zu Autophagie

Karin Cerny, 10.01.2024

Fasten, um dem gestressten Körper einen Neustart zu ­ermöglichen, hat eine lange Tradition. Trotzdem gibt es viele Mythen, die nicht mehr stimmen: Zeitgemäßes Detox ist weit mehr als bloß möglichst wenig zu essen – die so­genannte Autophagie hilft den Zellen, sich zu regenerieren.

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Eigentlich kann Detox ja vieles sein. Weniger Zeit am Handy zu verbringen, sich von materiellem Ballast in der Wohnung zu befreien, einen Monat lang keinen ­Alkohol zu konsumieren oder abends reinigenden Tee zu trinken. Detox bedeutet übersetzt entgiften. Und damit fängt das Problem, was den Körper betrifft, auch schon an. Im Grunde gibt es hier nämlich nichts zu „entgiften“ – Leber, Darm und Nieren arbeiten beim ­gesunden Menschen zuverlässig daran, dass kaum schädliche Stoffe zurückbleiben.

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