Nicole Battefeld: »Service ist eines der wichtigsten Dinge, wenn wir über guten Kaffee reden.«

Schwarzes Gold: Vom Muntermacher zum Lifestyle-Produkt

Klaus Höfler, 09.06.2021

Die Geschmacksvielfalt von Kaffee wird breiter, die Ansprüche der Gäste höher und das Angebot um Sparkling-Varianten in der Dose und eingefrorene Jahrgangsbohnen erweitert.

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Das Leben beginnt erst nach einer Tasse Kaffee. Dieses Lebensmotto ist mehrheitsfähig. Vor allem in Europa, wo Kaffee seit dem 17. Jahrhundert als Alltagsbegleiter verbreitet und zu einer Art Grundnahrungsmittel herangereift ist. Die Verbrauchsmengen sind beeindruckend, die geografische Verteilung der Hauptkonsumenten überraschend. Denn nicht südeuropäische Länder wie Italien oder Kroatien, die man impulsmäßig als »Kaffeenationen« titulieren würde, liegen im Spitzenfeld – dafür sind, so lapidar es ist, die dort populären 40 Milliliter Espressotassen zu klein. Vielmehr ist es der skandinavische Block, angeführt von Finnland (8,37 Kilo) und Schweden (7,99 Kilo), der traditionellerweise das jährliche pro-Kopf-Verbrauchsranking anführt. Dort sind 0,4 Liter-Gebinde nicht unüblich.

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