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Man muss schon zugeben: Das im Urlaub allseits beliebte und vielfach gepredigte „Dolce far niente“, das „süße Nichtstun“ also, hat sicher seinen Reiz. Dennoch stellt sich die Frage, weshalb rund um den Erdball Luxus-Bootcamps wie Pilze aus dem Boden sprießen, weshalb es kaum eine Location (vom Strand bis hinauf zu hohen Gipfeln) gibt, an der kein Yoga praktiziert wird – oder weshalb man in den meisten Luxushotels mit der Qual der Wahl und einer riesigen Fülle an Sportangeboten konfrontiert ist. Wahrscheinlich deshalb, weil es gefragt ist; frei nach dem Motto: „Aktive Erholung und neue Energie sind besser als gelangweiltes Im-Liegestuhl-Liegen.“ Und dieser Trend wird wirklich immer noch gefragter. Sport auf Reisen oder Reisen zum Zwecke der Sportausübung – beides ist ebenso möglich wie die Integration persönlicher Sportrituale in den Urlaub. Sport fernab der gewohnten Umgebung kann in jedem Fall befreiend sein und bietet zudem eine gelungene Abwechslung. Bootcamps sind vielleicht die Extremform eines Sporturlaubs: Schweiß und jede Menge Drill gibt’s hier inklusive. Zahlreiche Anbieter verschreiben sich genau dieser Form des Sporturlaubs. Die Vorteile sind klar: Man kann den Körper in Bestform bringen, während man von einer wunderschönen Umgebung inspiriert wird und dank dieses Angebots seine persönlichen Grenzen ausloten kann. Meist wird aber in Bootcamps nicht nur auf hartes Training gesetzt, sondern auch auf eine perfekte kulinarische Abstimmung und Entspannung. Das heißt in der Praxis etwa, dass man tagsüber mit Yoga, Wandern oder Boxtraining den Körper stählt, während man zwischendurch am Pool entspannt und die Kulinarik oder einen Cocktail genießt – in diesem Fall sogar ohne schlechtes Gewissen.
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