{"id":44511,"date":"2024-09-19T14:48:32","date_gmt":"2024-09-19T12:48:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.falstaff.com\/profi\/?post_type=newsbeitrag&#038;p=44511"},"modified":"2024-09-19T14:51:55","modified_gmt":"2024-09-19T12:51:55","slug":"unsere-motivation-war-es-so-schnell-wie-moeglich-so-viel-abfall-wie-moeglich-einzusparen","status":"publish","type":"newsbeitrag","link":"https:\/\/www.falstaff.com\/profi\/newsbeitrag\/unsere-motivation-war-es-so-schnell-wie-moeglich-so-viel-abfall-wie-moeglich-einzusparen\/","title":{"rendered":"\u00bbUnsere Motivation war es, so schnell wie m\u00f6glich so viel Abfall wie m\u00f6glich einzusparen\u00ab"},"content":{"rendered":"<p>Die steigenden Verpackungsabf\u00e4lle durch Take-Away-Speisen sind ein globales Problem. Mit einem klaren Fokus auf Umweltschutz und Effizienz hat Victoria Berger mit \u00bband-less\u00ab eine ganzheitliche L\u00f6sung entwickelt, die nicht nur Abfall reduziert, sondern auch wirtschaftliche Vorteile f\u00fcr die Gastronomie bringt. Innovative Verpackungen, die den Markt revolutionieren. \u00bband-less\u00ab wurde nicht umsonst 2023 von Falstaff PROFI zum <a href=\"https:\/\/www.falstaff.com\/profi\/newsbeitrag\/innovationskraft-im-rampenlicht-das-sind-die-besten-start-ups-2023\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">besten Start-up in der Kategorie \u00bbProduzent\u00ab<\/a> ausgezeichnet.<\/p>\n<p>PROFI: <strong>K\u00f6nnen Sie uns etwas \u00fcber den Gr\u00fcndungsprozess von \u00bband-less\u00ab erz\u00e4hlen und wie die Idee speziell f\u00fcr die Systemgastronomie entstanden ist?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Victoria Berger:<\/strong> Die Idee zu \u00bband-less\u00ab ist im Zuge eines Auslandssemester in S\u00fcdkorea entstanden. Das Erlebnis war wie ein Blick in die Glaskugel: Dort war bereits 2017 stark erkennbar, dass regelm\u00e4\u00dfiger Konsum vom Take-Away-Speisen gro\u00dfen Einfluss auf unser Alltagsleben nehmen wird. \u00dcberall quoll sowohl im st\u00e4dtischen als auch im privaten Haushalt der Abfall \u00fcber. Zur\u00fcck in \u00d6sterreich sah ich das gleiche Szenario, nur zeitverz\u00f6gert: Trotz unseres modernen Verwertungs- und Sammelsystem, verzeichnen wir w\u00e4hrend der Corona Pandemie einen 53-prozentigen Anstieg an Verpackungsabf\u00e4lle <em>(Quelle: Interview Bundesverband der Systemgastronomen, 16.03.2022)<\/em> innerhalb eines Jahres! Und das war erst der Anfang. Es musste dringend eine L\u00f6sung her. 2021 haben wir relevante Stakeholder in der Systemgastronomie als Entwicklungspartner gewonnen. Gemeinsam hatten wir das Ziel, eine ganzheitliche Mehrwegverpackung f\u00fcr Speisen zu entwickeln. Wir haben einen speziellen Fokus auf die System- und Gemeinschaftsgastronomie gelegt, da dort t\u00e4glich mehrere tausend Verpackungen entsorgt werden. Jedes Jahr entstehen hierbei pro Betrieb (!) 60 Tonnen an Abfall <em>(Berechnung Abfall: bei 2.000 Verpackungen t\u00e4glich, bei 5-Tage-Woche)<\/em> \u2013 das entspricht einem M\u00fcllberg so schwer wie zw\u00f6lf Elefanten.<\/p>\n<p><strong>Was waren die Hauptmotivationen und Ziele bei der Gr\u00fcndung von \u00bband-less\u00ab?<\/strong><\/p>\n<p>Unsere Motivation war es, so schnell wie m\u00f6glich so viel Abfall wie m\u00f6glich einzusparen. Wir wollen zeigen, dass Mehrweg nicht kompliziert sein muss und dass sich ein Umstieg langfristig nicht nur f\u00fcr die Umwelt, sondern auch wirtschaftlich lohnt.<br \/>\nDamit dies gro\u00dffl\u00e4chig gelingt, wollen wir einen ganzheitlichen Standard f\u00fcr Lebensmittelverpackungen kreieren \u2013 so wie die Euro-Glasflaschen im Supermarkt. Mir ist es aber wichtig keine willk\u00fcrlichen Produkte in den Markt einzuf\u00fchren, sondern Produkte zu schaffen, die einen effizienten Mehrwegkreislauf erm\u00f6glichen. Der Schl\u00fcssel lag hierf\u00fcr in der Standardisierung. Denn je mehr Varianten an Produkten im Kreislauf sind, desto komplexer wird das System. Da sich unsere Produkte nahtlos in bestehende Gastronorm-Infrastrukturen integrieren k\u00f6nnen, vereinfachen wir Prozesse und steigern die Effizienz von Kreisl\u00e4ufen. Dadurch schaffen wir Mehrweg mit Mehrwert.<\/p>\n<blockquote><p>\u00bbUnsere Produkte sind abgestimmt auf die System- und Betriebsgastronomie sowie die Gemeinschaftsverpflegung, finden aber auch Anwendung im Lebensmitteleinzelhandel und bei Food-Vending-Maschinen.\u00ab<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Welche Arten von Mehrwegverpackungen produziert \u00bband-less\u00ab f\u00fcr die Systemgastronomie?<\/strong><\/p>\n<p>Wir haben spezielle Take-Away-Mehrwegverpackungen f\u00fcr Speisen entwickelt. Diese eignen sich sowohl zur Mitnahme und Lieferung von frischen Speisen als zum luftdichten Verpacken von vorgefertigten Speisen und Convenience-Produkten. Unser minimalistisches Produktportfolio deckt mit vier Gr\u00f6\u00dfen von Sushi bis Schnitzel alles ab, ist vielseitig einsetzbar und kann f\u00fcr verschiedenste Verfahrensprozesse, wie zum Beispiel Cook&#8217;n&#8217;Chill, genutzt werden. Unsere Produkte sind abgestimmt auf die System- und Betriebsgastronomie sowie die Gemeinschaftsverpflegung, finden aber auch Anwendung im Lebensmitteleinzelhandel und bei Food-Vending-Maschinen.<\/p>\n<p><strong>Wie unterscheiden sich Ihre Produkte von anderen Mehrwegverpackungen auf dem Markt?<\/strong><\/p>\n<p>\u00bband-less\u00ab-Mehrwegprodukte sind die perfekten Begleiter f\u00fcr den gesamten gastronomischen Verpackungsprozess: Unsere Produkte sind hochwertig, vielseitig und flexibel einsetzbar. Wir setzen auf Qualit\u00e4t und nicht auf Quantit\u00e4t. Im Gegensatz zu anderen Anbietern verwenden wir hochwertigen PBT-Kunststoff (Polybutylenterephthalat) anstelle von herk\u00f6mmlichem Polypropylen (PP) f\u00fcr unsere Schalen. PP h\u00e4lt lediglich Temperaturen bis 90 Grad Celsius stand und ist empfindlicher bei vielen Industriesp\u00fclmaschinen. PBT hingegen ist kratzresistenter und temperaturbest\u00e4ndig bis 140 Grad Celsius. Dies erlaubt es uns, unsere Verpackungen mehrfach mit MAP-Folie zu versiegeln und sogar im Konvektomaten zu regenerieren. Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal ist unser innovatives Trennungssystem: Mit unseren herausnehmbaren Unterteilungen k\u00f6nnen Beilagen und Saucen frisch getrennt und kompakt in einem Beh\u00e4ltnis verpackt werden. Das spart nicht nur Platz in der Lagerung, sondern l\u00e4sst Mitnahmespeisen auch einfach und \u00e4sthetisch verpacken.<\/p>\n<p><strong>Welche speziellen Anforderungen und Bed\u00fcrfnisse der Systemgastronomie ber\u00fccksichtigt \u00bband-less\u00ab bei der Produktentwicklung?<\/strong><\/p>\n<p>Neben unseren Themenschwerpunkten Effizienz, einfache Handhabung und Strapazierf\u00e4higkeit haben wir ein besonderes Augenmerk auf Hygiene gelegt. Dazu haben wir eng mit Sp\u00fclmaschinenherstellern zusammengearbeitet. Unsere Produkte sind so gestaltet, dass glatte Oberfl\u00e4chen sowie starke Rundungen ein leichteres Sp\u00fclen von hartn\u00e4ckigen Speiseresten erm\u00f6glicht. Eine Besonderheit sind unsere integrierten L\u00fcftungskammern: Da h\u00e4ufig nach einer Sp\u00fclung noch Restfeuchte in den Schalen verbleibt, besteht die Gefahr, dass bei gestapelten Schalen Schimmel bildet. Unsere Verpackung ist so konzipiert, dass die Schalen beim Stapeln einen L\u00fcftungsschlitz bilden und dadurch die Feuchtigkeit entweichen kann.<\/p>\n<p><strong>Wie haben die Kunden aus der Systemgastronomie auf Ihre Produkte reagiert?<\/strong><\/p>\n<p>Sehr positiv, da Ihnen sofort aufgefallen ist, dass unsere Produkte auf die speziellen Anforderungen und Herausforderungen in der Gro\u00dfverpflegung abgestimmt sind. Wir haben Anrufe von unseren Kunden bekommen, dass Sie nun endlich ein Produkt haben, welches sich hygienisch sp\u00fclen l\u00e4sst, ohne sich dabei zu verformen. Qualit\u00e4t schl\u00e4gt wieder Quantit\u00e4t und schont Zeit und Nerven von Fehlinvestitionen. Ein Kunde meinte einmal wir sind der Ferrari unter den Mehrwegprodukten. Den Vergleich fand ich sehr lustig, da der PBT Kunststoff aufgrund seiner Strapazierf\u00e4higkeit, viel in der Automobilindustrie verwendet wird. Ebenso haben wir viel positives Feedback von Endverbrauchern zu unseren innovativen Trenneins\u00e4tzen bekommen. Es war der richtige Schritt, unsere Produkte sowohl auf die Anforderungen der Gastronomen als auch auf die der Verbraucher anzupassen. \u00c4sthetik und Effizienz gehen bei uns Hand in Hand.<\/p>\n<p><strong>Wie tragen die Mehrwegverpackungen von \u00bband-less\u00ab zur Reduzierung von Einwegplastik und Umweltverschmutzung bei?<\/strong><\/p>\n<p>Jedes \u00bband-less\u00ab-Produkt ersetzt durch seine Wiederverwendung 500 Einwegverpackungen! Das spart unglaublich viel an Kunststoffabf\u00e4llen und die Notwendigkeit einer st\u00e4ndigen Neuproduktion. Laut neuesten Studien <em>(Quelle: ECOLOG, Bugewitz, 2021: Mehrweg in der Take-away Gastronmie)<\/em> sind Mehrwegverpackungen aus Kunststoff nach bereits nach 5,5 Nutzungen CO2-neutral. Im Vergleich zu herk\u00f6mmlichen Mehrwegverpackungen aus PP ist die Lebenszeit unserer and-less Produkte aus PBT im Durchschnitt doppelt so lang. Selbst am Ende des langen Lebenszyklus k\u00f6nnen and-less Verpackungen wieder recycelt und zur\u00fcck den in Materialkreislauf gebracht werden, um daraus neue Mehrwegverpackungen zu produzieren\u2013 ein endloser \u201aand-less\u2018 Kreislauf. Unser standardisiertes Design passt sich perfekt an bestehende Infrastrukturen an und macht die Auslieferung und R\u00fcckholung von Mehrweg effizienter. Dadurch sparen wie zus\u00e4tzlich im Transport CO2.<\/p>\n<p><strong>K\u00f6nnen Sie konkrete Beispiele oder Daten nennen, die den Umweltnutzen Ihrer Produkte belegen?<\/strong><\/p>\n<p>Erste Erfolge zeigen sich bereits in k\u00fcrzester Zeit: w\u00fcrden wir als Verbraucher nur eine Woche lang jeden Tag eine Mehrwegverpackung gegen eine Einwegverpackung austauschen, w\u00fcrden wir in der zweiten Woche bereits klimaneutral handeln. Unser Lieferdienstkunde hat innerhalb der ersten drei Monate bereits 150 Kilogramm durch unsere Mehrwegverpackungen eingespart. Bei einem Systemgastronomen reden wir von einem Einsparungspotential von 36.000 Kilogramm im Jahr.<\/p>\n<figure id=\"attachment_44528\" aria-describedby=\"caption-attachment-44528\" style=\"width: 1024px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-44528\" src=\"https:\/\/www.falstaff.com\/profi\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Philip-Kohlbecher_Victoria-Berger-c-beigestellt-1500-1024x683.jpg\" alt=\"Die \u00bband-less\u00ab-Gr\u00fcnder:innen Philip Kohlbecher und Victoria Berger, Foto beigestellt\" width=\"1024\" height=\"683\" srcset=\"https:\/\/www.falstaff.com\/profi\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Philip-Kohlbecher_Victoria-Berger-c-beigestellt-1500-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.falstaff.com\/profi\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Philip-Kohlbecher_Victoria-Berger-c-beigestellt-1500-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.falstaff.com\/profi\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Philip-Kohlbecher_Victoria-Berger-c-beigestellt-1500-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.falstaff.com\/profi\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Philip-Kohlbecher_Victoria-Berger-c-beigestellt-1500.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-44528\" class=\"wp-caption-text\">Die \u00bband-less\u00ab-Gr\u00fcnder:innen Philip Kohlbecher und Victoria Berger, Foto beigestellt<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Welche gr\u00f6\u00dften Herausforderungen haben Sie bisher bei der Einf\u00fchrung von Mehrwegverpackungen in der Systemgastronomie erlebt?<\/strong><\/p>\n<p>Obwohl Mehrweg an sich bereits aus dem Handel bekannt ist, ist Mehrweg f\u00fcr Speisen au\u00dfer Haus in der Gastronomie meistens noch unbekannt. Dies wird sich aber sehr bald aufgrund der neuen EU-Verpackungsordnung \u00e4ndern: Dann m\u00fcssen alle Gastronomen die Speisen und Getr\u00e4nke zur Mitnahme anbieten ihren G\u00e4sten Mehrwegalternativen bereitstellen. Dies gilt auch f\u00fcr Einwegverpackungen aus Papier. Die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung liegt in der Umstellung auf ein Mehrwegsystem: Die Convenience spielt f\u00fcr die Verbraucher eine gro\u00dfe Rolle. Hier konnten wir wertvolle Erfahrungen mit unserem Lieferdienstpartner sammeln. Wie funktioniert die R\u00fcckgabe? Was passiert mit Schwund? Sind die Verpackungen hygienisch einwandfrei? All diese Fragen brauchen Antworten und viel Kommunikation zwischen G\u00e4sten und Mitarbeitern. Ein gut funktionierendes Mehrwegsystem muss sehr einfach und im besten Fall selbsterkl\u00e4rend sein.<\/p>\n<p><strong>Welche Erfolge und Meilensteine haben Sie und Ihr Team bisher erreicht?<\/strong><\/p>\n<p>Wir sind sehr stolz darauf bereits mehrere nationale und internationale Produktdesign Auszeichnungen erhalten zu haben. Dies best\u00e4tigt, dass wir ein au\u00dfergew\u00f6hnliches Produkt geschaffen haben, welches einen echten Mehrwert bietet. Eine gro\u00dfe Erfolgstory f\u00fcr unsere Systementwicklung ist unser Lieferdienstkunde velofood aus Graz. Dieser ist der 1. Lieferdienst in \u00d6sterreich, bei dem man Speisen in Mehrweg bestellen und auch wieder beim Lieferboten retournieren kann! Dieses System kann nun auf weitere Caterer und Systemgastronomen ausgedehnt werden. Vor allem freuen wir uns, dass wir bereits etablierte Gro\u00dfunternehmen wie Eurest zu unseren Kunden z\u00e4hlen d\u00fcrfen.<\/p>\n<p><strong>Welche zuk\u00fcnftigen Pl\u00e4ne und Entwicklungen stehen bei \u00bband-less\u00ab an, um die Systemgastronomie weiter zu unterst\u00fctzen?<\/strong><\/p>\n<p>Wir sind sehr dankbar f\u00fcr unsere Gesch\u00e4ftspartner, mit denen wir neue Mehrwegsysteme entwickeln und vorantreiben k\u00f6nnen. Dadurch k\u00f6nnen wir unser Produktportfolio in Zukunft erweitern. Dieses Jahr starten wir mit der Entwicklung von zus\u00e4tzlichen Gr\u00f6\u00dfen f\u00fcr die Gro\u00dfk\u00fcchenproduktion sowie spezielle Deckel, die Speisen auch w\u00e4hrend der Lieferung knusprig halten.<\/p>\n<p><strong>Wie sehen Sie die Rolle von Mehrwegverpackungen in der Gastronomie in den n\u00e4chsten f\u00fcnf bis zehn Jahren?<\/strong><\/p>\n<p>Mehrweg wird zu einem zentralen Themenschwerpunkt f\u00fcr die Gastronomie werden. Angebot und Nachfrage sind bereits in den letzten Jahren gestiegen. Kunden haben den Anspruch ihre Produkte nachhaltig zu konsumieren. Es gen\u00fcgt nicht mehr, einfach seine Zutaten regional zu beziehen. Die Verpackung ist ein zentrales Medium, welches Konsumenten und Gastronomen verbindet. Es kommuniziert Werte, die das Unternehmen vertritt. Zero Waste und Mehrweg werden in Zukunft genauso weit verbreitet sein wie das heutige Angebot an vegetarischen und veganen Speisen. Nicht zuletzt gibt es aber auch politische Ma\u00dfnahmen, die den Markt in Richtung Mehrweg dr\u00e4ngen: Bis 2030 muss der Gro\u00dfteil aller Verpackungen wiederverwendbar sein.<\/p>\n<blockquote><p>\u00bbWir sind \u00d6sterreichs Mehrwegexperten.\u00ab<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Welche Ma\u00dfnahmen ergreift \u00bband-less\u00ab, um eine langfristige Kundenbindung in der Systemgastronomie zu f\u00f6rdern?<\/strong><\/p>\n<p>Wir sind \u00d6sterreichs Mehrwegexperten: Die Umstellung auf Mehrweg ist eine gro\u00dfe Herausforderung f\u00fcr gastronomische Betriebe und passiert nicht \u00fcber Nacht. Wir unterst\u00fctzen unsere Kunden langfristig dabei, ein effizientes Mehrwegsystem zu implementieren &#8211; mit Produkten, die an ihre bestehenden Prozesse ankn\u00fcpfen. Dadurch sparen Sie Zeit, Kosten und Nerven. Unser Sorglos-Paket beinhaltet auch Services wie den Umtausch defekter Produkte, nachhaltige Brandingoptionen und zus\u00e4tzlichen externen Sp\u00fclservice.<\/p>\n<p><strong>Bieten Sie zus\u00e4tzliche Dienstleistungen oder Support an, um Ihre Kunden bei der Umstellung auf Mehrwegverpackungen zu unterst\u00fctzen?<\/strong><\/p>\n<p>Ja wir begleiten unsere Kunden ganzheitlich bei dem Umstellungsprozess! Das beginnt bei der individuellen Beratung zu Abfall- und Kostenersparnis, Entwicklung des geeigneten Mehrwegsystems bis hin zur Mitarbeiterschulung. Dadurch dass wir eng mit politischen und abfallwirtschaftlichen Institutionen arbeiten, helfen wir unsere Kunden auch dabei, sich auf umwelttechnische, gesetzliche und wirtschaftliche Herausforderungen in der Abfallvermeidung vorzubereiten. Bei uns erhalten die Kunden Fachexpertise mit Hands-on Mentalit\u00e4t: Wir reden nicht nur, wir setzen auch um!<\/p>\n<p><strong>Wie positioniert sich \u00bband-less\u00ab im Vergleich zu anderen Anbietern von Mehrwegverpackungen im Bereich der Systemgastronomie?<\/strong><\/p>\n<p>Wir haben kein starres Mehrwegsystem. Wir sind auch kein reiner Produzent. Im Vergleich zu anderen Anbietern k\u00f6nnen wir individuell auf die Bed\u00fcrfnisse unserer Kunden eingehen und L\u00f6sungen finden die langfristig am einfachsten funktionieren. Dabei bieten wir unsere Mehrwegprodukte an und entwickeln ein angepasstes Mehrwegsystem. Je effizienter das System, desto weniger Mehraufwand und desto mehr Mehrwert entsteht.<\/p>\n<p><strong>Welche Strategien verfolgen Sie, um sich im Wettbewerb zu behaupten und Ihre Marktposition zu st\u00e4rken?<\/strong><\/p>\n<p>Unsere Produkte sind einzigartig am Markt. Wir haben uns dazu bereits von Anfang an ein Patent gesichert. Wir haben durch unsere nahe Zusammenarbeit mit der Gastronomie eine umfangreiche Mehrwegexpertise erarbeitet, mit der wir neue Produkte und Systeme entwickeln k\u00f6nnen. Die Kombination aus Produkt und Expertise schaffen uns einen Vorsprung am Markt. Wir sehen eine Zukunft, in der Mehrwegverpackungen nicht mehr die Ausnahme, sondern der neue Standard sind. Der Weg dahin ist kein einfacher. Daher sehen wir unsere Mitbewerber auch als potenzielle Partner. Offenheit f\u00fcr Austausch und gemeinsames Wachstum ist f\u00fcr uns entscheidend, um Mehrwegverpackungen zu standardisieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Innovative Mehrwegverpackungen, die Abfall reduzieren und gleichzeitig Betriebskosten sparen \u2013 das bietet \u00bband-less\u00ab. 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