{"id":77421,"date":"2025-08-31T09:00:36","date_gmt":"2025-08-31T07:00:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.falstaff.com\/profi\/?post_type=newsbeitrag&#038;p=77421"},"modified":"2025-08-29T11:49:26","modified_gmt":"2025-08-29T09:49:26","slug":"wie-cyberkriminelle-hotels-angreifen-und-was-sie-dagegen-tun-koennen","status":"publish","type":"newsbeitrag","link":"https:\/\/www.falstaff.com\/profi\/newsbeitrag\/wie-cyberkriminelle-hotels-angreifen-und-was-sie-dagegen-tun-koennen\/","title":{"rendered":"Wie Cyberkriminelle Hotels angreifen \u2013 und was Sie dagegen tun k\u00f6nnen"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-weight: 400;\">Cyberkriminalit\u00e4t nimmt dramatisch zu, auch in der Hotellerie. <a href=\"https:\/\/www.falstaff.com\/profi\/newsbeitrag\/cybercrime-in-hotels-nimmt-dramatisch-zu-tausende-passdaten-in-italien-gestohlen\/\">Hier lesen Sie die erschreckende Statistik.<\/a>\u00a0<\/span>Die Zahlen belegen: <strong>Hacker lieben Hotels:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>10 Prozent<\/strong> der heimischen Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe wurden bereits mit <strong>L\u00f6segeldforderungen<\/strong> konfrontiert. Davon haben \u2013 \u00fcber alle Branchen hinweg \u2013 <strong>3 Prozent auch bezahlt.<\/strong><\/li>\n<li><strong>23 Prozent<\/strong> der Unternehmen waren bereits <strong>Opfer von Hackerangriffen,<\/strong> davon 14 Prozent sogar mehrmals.<\/li>\n<li><strong>36 Prozent<\/strong> der Unternehmen, die einem Hackerangriff zum Opfer gefallen sind, waren auch mit einem <strong>Systemausfall<\/strong> konfrontiert.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Vor welchen spezifischen Herausforderung die besonders \u00bbverwunderbare Branche\u00ab steht und welche technologischen Entwicklungen in Zukunft relevant werden, lesen Sie im <a href=\"https:\/\/www.falstaff.com\/profi\/newsbeitrag\/massgeschneiderte-it-loesungen-was-wirklich-gegen-cyber-angriffe-in-hotels-schuetzt\/\">PROFI-Exklusiv-Interview mit Werner Kraus, CCO Business von Magenta Telekom.<\/a><\/p>\n<h2>Der Fall Arcona: Wie ein Angriff ablaufen kann<\/h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Wie aktuell und real die Bedrohung ist, zeigte sich 2025 am Beispiel der <strong>Arcona Hotels &amp; Resorts-Gruppe.<\/strong> <\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Zuerst entdeckte man Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten in der zentralen IT-Infrastruktur \u2013 der Beginn eines <strong>koordinierten Cyberangriffs,<\/strong> der mehrere Standorte der renommierten Hotel\u00adgruppe lahmlegte.\u00a0<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Die <strong>Reaktion der Hotelgruppe war professionell<\/strong> und besonnen. Dank einer durchdachten Notfall-Strategie gelang es Arcona, den grundlegenden Hotelbetrieb aufrechtzuerhalten. <\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Die drei betroffenen Hotels konnten etwa eine Woche sp\u00e4ter ihre verschl\u00fcsselten Systeme schrittweise in einen <strong>stabilen Notbetrieb<\/strong> \u00fcberf\u00fchren. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die <strong>Komplexit\u00e4t des Vorfalls<\/strong> und die ein\u00adgeschr\u00e4nkte Datenlage aufgrund des Angriffs stellten hohe Anforderungen an alle beteiligten Experten, insbesondere was das Ausforschen des <strong>Einfallstors <\/strong>der Kriminellen betraf \u2013 denn die sind bei ihren Angriffen \u00e4u\u00dferst kreativ und finden immer wieder neue Wege.<\/span><\/p>\n<h2><b>Die h\u00e4ufigsten Angriffswege der Cyberkriminellen<\/b><\/h2>\n<p><b>Kompromittierte Anmeldedaten<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> sind das einfachste Einfallstor der Cyber-Verbrecher: Schwache Passw\u00f6rter wie \u00bb123456\u00ab oder \u00bbHotel2025\u00ab \u00f6ffnen Hackern buchst\u00e4blich T\u00fcr und Tor. Mehr als 80 Prozent aller Datenverletzungen in Hotels beginnen laut IBM-Report mit erfolgreichen <\/span><b>Phishing-Angriffen.<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> Diese Angriffe sind heute so raffiniert, dass selbst erfahrene Mitarbeiter darauf hereinfallen. Eine E-Mail, die scheinbar aus der Zentrale einer Hotelkette stammt und dringend eine Passwort-Aktualisierung verlangt, kann binnen Minuten das gesamte System kompromittieren. Die Betr\u00fcger kopieren Corporate Design, Logos und sogar die Schreibweise der echten IT-Abteilung perfekt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Nicht zu untersch\u00e4tzen sind aber auch <\/span><b>Insider-Bedrohungen:<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> IBM verortet 30 Prozent aller digitalen Angriffe im Bereich des Missbrauchs noch g\u00fcltiger Anmeldekonten von Mitarbeitern. Gerade in einer Branche mit hoher Personalfluktuation ist dies besonders kritisch. Schon ein einzelner frustrierter Ex-Mitarbeiter, dessen Zugang nicht deaktiviert wurde, kann enormen Schaden anrichten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Eine der gravierendsten Sicherheitsl\u00fccken ist die <\/span><b>mangelnde Netzwerksegmentierung.<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> Viele, vor allem kleinere Hotels, betreiben alle Systeme in einem einzigen, gro\u00dfen Netzwerk \u2013 vom G\u00e4ste-WLAN bis zum Buchungssystem, von der Klimasteuerung bis zur Kasse. Wenn Hacker da erst einmal drin sind, haben sie Zugang zu allem.<\/span><\/p>\n<h2><b>Service als Falle<\/b><\/h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Problematisch sind auch <\/span><b>vergessene Schnittstellen,<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> die nie ordnungsgem\u00e4\u00df geschlossen wurden, sowie <\/span><b>Wartungszug\u00e4nge externer Dienstleister<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> mit Standard-Passw\u00f6rtern. Der Techniker, der vor zwei Jahren die Klimaanlage installiert hat und noch immer Fernzugriff mit dem Passwort \u00bbadmin123\u00ab besitzt, wird zur tickenden Zeitbombe.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">In -einer Service-orientierten Branche kommt zudem auch der <\/span><b>\u00bbSocial Engineering\u00ab<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> genannte Tatbestand h\u00e4ufig zur Anwendung: Angriffe via Telefon oder E-Mail, die menschliche Schw\u00e4chen ausnutzen: \u00bbHallo, hier ist Thomas aus der IT-Zentrale. Wir haben ein Sicherheitsproblem entdeckt und m\u00fcssen sofort Ihr Passwort \u00fcberpr\u00fcfen. K\u00f6nnen Sie es mir bitte durchgeben?\u00ab Unter Zeitdruck und mit vorget\u00e4uschter Dringlichkeit fallen selbst erfahrene \u00adMitarbeiter auf diese Maschen herein. Die Kombination aus Hilfsbereitschaft, Hierarchiedenken und mangelnder Sensibilisierung machen Hotels auch da zu idealen Zielen.<\/span><\/p>\n<h2><b>Mit der KI als Komplizen<\/b><\/h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Noch bedrohlicher wird dieses Szenario \u00adangesichts der so genannten <\/span><b>Deepfake-\u00adTechnologie.<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> Moderne KI-Software kann \u00adbereits heute Stimmen anhand einer nur zehn Sekunden langen Aufnahme perfekt \u00adimitieren. \u00adHotelinhaber oder -manager sind daf\u00fcr \u00adbesonders anf\u00e4llig, da ihre Stimmen oft in \u00adInterviews, auf Websites oder in sozialen Medien verf\u00fcgbar sind. Daraus l\u00e4sst sich ein Anruf bei der Buchhaltung erstellen. \u00bbIch brauche dringend eine \u00dcberweisung f\u00fcr einen wichtigen Lieferanten. K\u00f6nnen Sie das sofort erledigen? Ich bin gerade in einem Termin und kann nicht lange sprechen.\u00ab Die t\u00e4uschend echte Stimme, der Zeitdruck, die Autorit\u00e4t \u2013 unter diesen Umst\u00e4nden \u00fcberweisen Mitarbeiter oft hohe Summen, ohne \u00adR\u00fcckfragen zu stellen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Parallel dazu entwickeln sich ausgekl\u00fcgelte <\/span><b>Buchungsbetrugstrategien.<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> Cyberkriminelle erstellen t\u00e4uschend echte Web-Seiten. Mit verlockenden Werbeaktionen und unschlagbaren Preisen locken sie ahnungslose \u00adUrlauber an, die ihre pers\u00f6nlichen Daten und Zahlungs\u00adinformationen preisgeben \u2013 ohne \u00adjemals ein echtes Hotelzimmer zu erhalten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Mit zunehmender Komplexit\u00e4t und \u00adDigi\u00adtalisierung der Lieferketten werden schlie\u00dflich auch diese zu einem verwund\u00adbaren Ziel f\u00fcr Cyberangreifer. <\/span><b>Supply-Chain-\u00adAngriffe<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> sind besonders t\u00fcckisch: Sobald \u00adAngreifer das Netzwerk eines Lieferanten kompromittiert haben, k\u00f6nnen sie es als \u00adAusgangspunkt nutzen, um Lieferketten \u00adtempor\u00e4r lahmzulegen oder um Zugang zu Hotels zu erhalten. Besonders schlimm: Letztere Angriffe bleiben oft monatelang \u00adunentdeckt.<\/span><\/p>\n<h2 class=\"p1\"><span class=\"s1\">Rechtliche Anforderungen: Nachl\u00e4ssigkeit wird teuer <\/span><\/h2>\n<p class=\"p3\">Die <strong>rechtlichen Anforderungen<\/strong> an die Cybersicherheit haben sich in den letzten Jahren dramatisch versch\u00e4rft. Im Ernstfall m\u00fcssen Hotels heute l\u00fcckenlos dokumentieren k\u00f6n<span class=\"s2\">nen, welche technischen und organisatorischen<\/span> <strong>Ma\u00dfnahmen sie zum Schutz der G\u00e4stedaten<\/strong> getroffen haben. Ein einfaches \u00bbWir haben ein Antivirenprogramm\u00ab reicht l\u00e4ngst nicht <span class=\"s2\">mehr aus. Die Datenschutz-Grundverordnung<\/span> (<span class=\"s3\">DSGVO<\/span>) duldet keine Nachl\u00e4ssigkeiten mehr bei personenbezogenen Daten. Strafen bei Verst\u00f6\u00dfen (bis zu 4 Prozent des Jahresumsatzes) k\u00f6nnen f\u00fcr ein mittelst\u00e4ndisches Hotel schnell das Aus bedeuten.<\/p>\n<p class=\"p4\">Zus\u00e4tzlich gelten <strong>branchenspezifische Standards<\/strong> wie <span class=\"s3\">PCI DSS<\/span> f\u00fcr die Verarbeitung von Kreditkartendaten. Diese verlangen unter anderem sichere Netzwerke, Verschl\u00fcsselung sensibler Daten und regelm\u00e4\u00dfige Sicherheitstests. Wer diese Standards nicht einh\u00e4lt, riskiert nicht nur Strafen, sondern auch den Verlust der Berechtigung, Kreditkartenzahlungen zu akzeptieren.<\/p>\n<h2 class=\"p1\"><span class=\"s1\">Was k\u00f6nnen Gastronomen tun?<\/span><\/h2>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s2\">Doch genug der Horror-Szenarien \u2013 was kann<\/span> man als Gastronom dagegen tun? Tats\u00e4chlich beruht wirksamer Schutz vor Cyberangriffen auf <strong>zwei S\u00e4ulen:<\/strong> den technischen &#8211;<span class=\"s2\">L\u00f6sungen und organisatorischen Ma\u00dfnahmen. <\/span><strong>Technischer Schutz:<\/strong> Moderne Firewalls fungieren wie digitale T\u00fcrsteher und weisen unerw\u00fcnschte Besucher ab. Regelm\u00e4\u00dfige Software-Updates schlie\u00dfen bekannte Sicherheits\u00adl\u00fccken, und professionelle Backup\u00ad-Systeme k\u00f6nnen im Ernstfall die \u00adRettung bedeuten. Besonders wichtig ist die Netzwerksegmentierung: G\u00e4ste-<span class=\"s1\">WLAN<\/span>, Verwaltungs\u00adsysteme und kritische Infrastruktur geh\u00f6ren in getrennte Netzwerkbereiche.<\/p>\n<p class=\"p2\">Wer mit IT-Agenden generell \u00bbfremdelt\u00ab, sch\u00fctzt sich mit einer <strong>ma\u00dfgeschneiderten \u00adPaket-L\u00f6sung,<\/strong> die auch den Betrieb und die laufende Wartung der Firewall \u00fcbernimmt. Bis zu 1.000 angeschlossene Ger\u00e4te machen etwa \u00bbManaged Security\u00ab als Angebot des Telekom-Spezialisten Magenta zu einer solchen L\u00f6sung: \u00bbViren und andere Schad\u00adsoftware werden bei \u00dcbertragung erkannt und verl\u00e4sslich gestoppt\u00ab, verspricht der Echtzeit-Scan. Auch die in der Hotellerie wichtige \u00adAbkopplung des G\u00e4ste-WLANs vom eigent\u00adlichen Firmennetzwerk \u2013 inkl. der betriebsnotwendigen Daten und Funktionen \u2013 ist Teil bereits dieser speziellen Sicherheitsl\u00f6sung f\u00fcr Unternehmen.<\/p>\n<p class=\"p2\"><strong>Betriebsorganisatorische Ma\u00dfnahmen:<\/strong> Ein <span class=\"s2\">umfassendes <strong>Sicherheitskonzept<\/strong> regelt technische und organisatorische Ma\u00dfnahmen verbind<\/span>lich und schafft Klarheit f\u00fcr alle Beteiligten. Dazu geh\u00f6ren Richtlinien zum Umgang mit Passw\u00f6rtern, zur Nutzung privater Ger\u00e4te und zur Datenaufbewahrung. Ohne klare Regeln ist selbst die beste Technik wertlos. Dazu dienen auch simulierte Angriffe (\u00bbPene<span class=\"s2\">trationstests\u00ab), die zusammen mit Audits durch<\/span> externe Experten Schwachstellen aufdecken, bevor Angreifer sie entdecken. Diese Investi<span class=\"s2\">tion zahlt sich aus \u2013 denn Pr\u00e4vention ist immer<\/span> g\u00fcnstiger als die Bew\u00e4ltigung eines erfolg\u00adreichen Angriffs. \u00bbF\u00fcr Hotels mit begrenztem Budget ist das absolute Minimum zun\u00e4chst eine Bedrohungsanalyse durchzuf\u00fchren, um die wichtigsten Schwachstellen zu erkennen\u00ab, r\u00e4t Cybersecurity-Experte Clemens Foisner f\u00fcr die Praxis.<\/p>\n<h2 class=\"p3\"><span class=\"s3\">Die menschliche Firewall<\/span><\/h2>\n<p class=\"p1\">Die wirksamste Schutzma\u00dfnahme kostet kein Geld, sondern nur Zeit: die <strong>Schulung der Mitarbeiter.<\/strong> Ein monatliches Team-Meeting, in dem aktuelle Phishing-Beispiele besprochen werden, kann bereits Wunder wirken. Die Mitarbeiter k\u00f6nnen echte Betrugs\u00ad-\u00ad\u00ad\u00ad\u00ad\u00adE-Mails sehen, diskutieren gemeinsam die Tricks der Angreifer und entwickeln Strategien f\u00fcr den Ernstfall. Wenn jeder Mitarbeiter wei\u00df, worauf er achten muss, wird das \u00adgesamte Team zur menschlichen Firewall. Und 85 bis 95 Prozent aller erfolgreichen Cyber\u00adangriffe gehen auf menschliches \u00adFehlverhalten zur\u00fcck!<\/p>\n<p class=\"p2\"><strong>Starke Passw\u00f6rter und Zwei-Faktor-Authentifizierung<\/strong> sollten heute Standard sein, doch nur ein Viertel (!) der Beherbergungs\u00adbetriebe nutzt Multi-Faktor-Authentifizierung \u2013 dabei ist sie oft kostenlos verf\u00fcgbar. Ein Passwort-Programm, das komplexe Passw\u00f6rter generiert und verwaltet, kostet pro Mitarbeiter weniger als ein Kaffee im Monat.<\/p>\n<p class=\"p2\">Die strikte <strong>Trennung des G\u00e4ste-WLAN<\/strong> vom hotelinternen Netzwerk erfordert meist nur eine einmalige Konfiguration der vorhandenen Hardware. Diese einfache Ma\u00dfnahme verhindert, dass Angreifer \u00fcber das G\u00e4ste-WLAN direkten Zugang zu sensiblen Hotelsystemen erhalten. Regelm\u00e4\u00dfige, <strong>automatisierte Backups<\/strong> \u2013 viele Cloud-Anbieter bieten diese bereits ab wenigen Euro monatlich \u2013 komplettieren ein solides Sicherheitsfundament, das auch bei begrenztem Budget realisierbar ist.<\/p>\n<h2>Cybercrime nimmt weiter zu<\/h2>\n<p class=\"p3\">Die Cyberbedrohungen f\u00fcr die Hotelbranche werden 2025 nicht abnehmen \u2013 im Gegenteil. <strong>KI-basierte Angriffe<\/strong> nehmen zu, <strong>hyper-realistische Social-Engineering-Angriffe<\/strong> mit Deepfake-Technologie werden zum neuen Standard f\u00fcr Kriminelle. Die Angreifer werden professioneller, ihre Methoden raffinierter.<\/p>\n<p class=\"p4\">Doch der Fall der Arcona Hotels zeigt auch, dass sich mit der richtigen Vorbereitung, schneller Reaktion und professioneller Hilfe selbst <strong>schwere Angriffe bew\u00e4ltigen lassen.<\/strong> Denn das ist die (einzige?) gute Nachricht: <strong>Wirksame E-Sicherheit<\/strong> ist keine Frage der Hotelgr\u00f6\u00dfe oder des Budgets, sondern des <strong>Willens zur Umsetzung.<\/strong> Die Frage ist nicht, ob ein Cyberangriff kommt \u2013 sondern ob Sie darauf vorbereitet sind!<\/p>\n<p><em><strong>TEXT:<\/strong> Andreas Juva<\/em><\/p>\n<h2>Mehr aus unserer Coverstory zu IT-Sicherheit in der Hotellerie<\/h2>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.falstaff.com\/profi\/newsbeitrag\/cybercrime-in-hotels-nimmt-dramatisch-zu-tausende-passdaten-in-italien-gestohlen\">Cybercrime in Hotels nimmt dramatisch zu: Das ist die erschreckende Statistik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.falstaff.com\/profi\/newsbeitrag\/massgeschneiderte-it-loesungen-was-wirklich-gegen-cyber-angriffe-in-hotels-schuetzt\/\">Ma\u00dfgeschneiderte IT-L\u00f6sungen: Was wirklich gegen Cyber-Angriffe in Hotels sch\u00fctzt<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Cyberkriminelle sind beim digitalen Ansturm auf Hotels kreativ und nutzen jedes noch so kleine Einfallstor \u2013 von Phishing-Angriffen \u00fcber vergessene Schnittstellen bis zu Deepfakes mit KI. 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