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Es ist dieser Nervenkitzel, der untrennbar zur Côte d’Azur gehört: Straßen, die sich in endlosen Kurven an die Felsen schmiegen, so schmal, dass man kaum glauben mag, dass zwei Autos nebeneinander passen, bis man mit halb zugekniffenen Augen vom Gegenteil überzeugt wird. Der Blick fällt kurz aufs Meer, dann wieder auf den Gegenverkehr – die Hände verkrampfen sich um das Lenkrad, man spürt seinen eigenen Herzschlag und schwitzt Blut und Wasser, bis man realisiert: Mir kann nichts passieren. Schließlich sitzt man in einem Volvo. Genauer gesagt: im neuen ES90, der wie alle Modelle des schwedischen Automobilherstellers so lange gecrasht, deformiert und seziert wurde, bis jeder mögliche Aufprallwinkel durchsimuliert war – und die Sicherheit der Insassen nicht mehr dem Zufall überlassen blieb.
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