Bayreuther Festspiele: Richard Wagner und die Kunst der Kulinarik

Judith Hecht, 28.06.2024

Von allem das Beste und davon nicht zu wenig, das war Richard Wagners Lebensmotto. Ob es um Champagner, Austern, Schweinsbraten, Schnupftabak, Stoffe, Beinkleider oder seine Stiefeletten ging, machte da keinen Unterschied. Wo auch immer der Komponist verweilte, überall verprasste er das Geld seiner Gönner. Denn seine eigenen Taschen waren ohnehin leer.

Werbung

Als Richard Wagner am 28. April 1874 mit seiner Frau Cosima, den Kindern und seinen geliebten Hunden die Villa Wahnfried in Bayreuth bezog, hatte er zum ersten Mal in seinem Leben das Gefühl, endlich angekommen zu sein – und zwar für immer.

Weiterlesen

Werbung