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Im nördlichen Kattegat liegt das etwa hundert Quadratkilometer große Eiland Læsø mit rund 1800 Einwohnern, das Dänemark-Urlauber gerne für einen Tages- oder Wochenendausflug ansteuern. Seine Besonderheit ist die Salzsiederei, die seit dem Mittelalter Tradition hat. Schon ab 1150 nutzten die Menschen die guten Voraussetzungen zur Gewinnung des wertvollen Konservierungs- und Würzmittels: Das flache Grundwasser mit seinem relativ hohen Salzgehalt – zwölf Prozent statt der üblichen zwei im Meerwasser – wird von Siedesalinen eingedampft. Die lokale Salzsiederei (Læsø Saltsyderi) führt die Tradition bis heute fort. Dort können Besucher beobachten, wie das Salzwasser aus einem nahen Brunnen über Holzfeuer in Becken erhitzt wird, bis nur noch die weißen Kristalle übrig bleiben. Das so entstandene Gewürz gibt es vor Ort im Shop zu kaufen. Wer möchte, kann sogar selbst Hand anlegen und die traditionsreiche Technik ausprobieren.
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