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Sie nannte sich selbst eine „unheilbare Reisende“ – Unruhe war ihr Grundzustand, Unterwegssein ein „konzentriertes Abbild unserer Existenz“: Annemarie Schwarzenbach (1908–1942), die Schweizer Schriftstellerin und Fotografin, gilt als Pionierin der Reisereportage. Meist brach sie allein in entlegene Gebiete auf, kurvte mit ihrem Sportwagen in unwirtlichen Gebirgen herum. 1933 nahm sie den Orientexpress in die Türkei, fuhr dann mit dem Auto in den Libanon und nach Israel, war im Iran und im Irak unterwegs. Schwarzenbach, ein hochbegabtes Kind aus einer reichen Zürcher Industriellenfamilie, war eine von vielen Frauen, die keine Mühen scheuten, um die weite Welt zu erkunden. Ihre exzentrischen Solotrips hielt sie in Büchern fest.
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