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Es schaukelte gewaltig, allein in jeder Kabine der fünften Klasse hausten 15 Menschen, die dann bei Starkwind und Regen in einer langen Schlange auf dem Deck für einen Teller Suppe anstanden. Eine Seefahrt war nicht lustig im 19. Jahrhundert, schon gar nicht, wenn es über den Atlantik ging. Aber bitte, die Leute wollten auch keine Urlaubsreise, sie wollten nach Amerika. Doch just die stürmischsten Überfahrten waren es, denen wir heute das Vergnügen der Kreuzfahrten verdanken. Wilde Winde auf dem Atlantik bedeuteten für die Reedereien nämlich Flaute fürs Geschäft, und so ersann Albert Ballin, Generaldirektor der Hamburg-Amerikanischen Packetfahrt-Actien-Gesellschaft, kurz Hapag, einen famosen Weg, die Liner trotzdem fahren zu lassen.
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