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Kuba hat seine besten Restaurants einer brasilianischen Telenovela zu verdanken. Das Schicksal einer einfachen Frau, die es von einer Straßenverkäuferin zur Leiterin einer Restaurantkette namens »Paladar« (zu Deutsch: Gaumen) schaffte, rührte die Nation zu Tränen. Die Seifenoper bewirkte einen Boom an illegalen Restaurants in privaten Wohnzimmern, die die Kubaner liebevoll »Paladares« nennen. Diese Guerilla-Gastronomie wurde Mitte der Neunzigerjahre legalisiert, aber deren Blütezeit ist leider schon vorbei. Kulinarische Höchstleistungen zählen nicht zu den Tugenden der Revolution, und die Staatsführung macht all jenen das Leben schwer, die nicht unmittelbar zur Prosperität der Gesellschaft beitragen.
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