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Verfolgt man, was der Berliner Spitzenkoch namens Tim Raue alles so macht, möchte man meinen, dass sein Tag wohl mindestens 25 Stunden haben muss. Er betreibt zahlreiche Restaurants, kocht ständig im Fernsehen auf, reist um die Welt und gibt quasi im Akkord Kochbücher heraus. Man könnte sagen, Raue ist so etwas wie der deutsche Jamie Oliver – nur noch erfolgreicher. Da muss man zwischendurch vielleicht auch mal innehalten, Luft holen. Wie diese wohlverdiente Atempause wirkt das passende Kochbuch zur Serie »Herr Raue reist«, die mittlerweile in der dritten Staffel über die Bildschirme flimmert. Raue tritt darin einen Schritt zurück und nimmt sich Zeit sein kulinarisches Reisetagebuch mit allen Begegnungen, Geheimtipps, Lokalfavoriten und großartigen Rezepten gedanklich zu ordnen und – ganz physisch – greifbar zu machen. Etwas, dass man im eigenen Tempo lesen und goutieren kann, etwas, das atmet.
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