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Ljubljana ist eine entzückende Stadt mit pittoreskem Zentrum und wunderhübscher Flusspromenade, sie liegt nicht weit vom Meer und noch näher an den Bergen – bloß kulinarisch ist noch ein wenig Luft nach oben. Sicher, hier und da wartet ein klassisches Fine-Dining-Restaurant, und keine 20 Minuten entfernt kocht Slavko Žagar in seiner »Gostilna Skaručna« verwegen gute, ursprüngliche Balkanküche. Ausgerechnet im Zentrum der Stadt aber herrscht großteils Burger-, Steak- und Craft Beer-Tristesse. Die »TaBar«, eine Wortschöpfung aus Tapas und Bar, ist da so etwas wie ein gallisches Dorf des guten Essens: direkt an der Touristenmeile gelegen, kulinarisch trotzdem weit von der Konkurrenz entfernt. Das Konzept erinnert ein wenig an die »Bar Brutal« in Barcelona, die »Freundschaft« in Berlin, oder das »MAST« in Wien: traditionell gedachte, aber modern gemachte Speisen plus eine Weinkarte voll mit großteils unkonventionellem, spannendem Zeug.
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