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In meinem Kopf taucht immer wieder eine frühe Erinnerung auf: Ich bin in einem Bootshaus. Durch die Ritzen der Bretterwände schickt die heiße Sommersonne schräge, goldgelbe Strahlen, in denen winzige Staubkörnchen schweben. Es ist warm. Zu meinen Füßen schaukeln langsam zwei Ruderboote auf weichen Wellen. Die Sonne zeichnet blendende Muster aufs Wasser, deren Spiegelungen an den Holzwänden des Bootshauses tanzen und glitzern. Leise klirren die Ketten, an denen die Boote befestigt sind. Wasser schlägt platschend an Holzpfähle. Gedämpft dringen von draußen Stimmen und Gelächter zu mir. Ich balanciere auf einem schmalen Balken zwischen den Booten hin zum weit geöffneten Tor des Bootshauses und trete aus dem Schatten. Alles wird gleißend hell. Die Haut wird warm. Vor mir liegt die ganze Weite des Faaker Sees. Zu meinen Füßen das Wasser, irgendwo zwischen Türkis, Blitzblau und transparentem Grün, daneben ein Dickicht aus wachsglänzenden Seerosenblättern und zartrosa Blütenschalen, die auf der Wasseroberfläche hin und her schwanken. Ich wippe auf den Zehen, drücke mich ab und springe ins Wasser.
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