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Es beginnt langsam zu dämmern. Unser Wagen, ein morgens noch sauber glänzender Suzuki Vitara mit freundlichem Fahrer und fast perfekt Deutsch sprechendem Guide, liegt angeschlagen und schmutzig im Straßengraben. Wir sind unterwegs im nördlichsten Teil der Anden; in einer Gegend, die als Hauptfundort der berühmten kolumbianischen Smaragde gilt. Es ist die klassische Kidnapping-Situation – gleich werden die Guerilleros aus dem Busch auftauchen. Aber zum Glück sind die Zeiten, in denen in Kolumbien bis zu 35.000 Entführungen pro Jahr verzeichnet wurden, vorbei.
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