Ein Blick in die Galerie August, die in einer alten Villa untergebracht ist. 

Künstlerstadt zwischen den Bergen

Manfred Gram, 03.08.2017

Die Kärntner Kleinstadt Gmünd lag in den 70er- und 80er-Jahren im Dornröschenschlaf. Mittlerweile floriert das Städtchen mit dem wunderschönen historischen Stadtkern. Wie das gelungen ist? Mit einem gut durchdachten Kunstgriff.

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Wird Monotones unterbrochen, sorgt das naturgemäß für Aufmerksamkeit. Auf einer Autobahn zum Beispiel. Fährt man auf der A10, der Tauern Autobahn, dahin und nähert sich der Kleinstadt Gmünd, braust man neben Schildern auch an Skulpturen vorbei. Kühe, Schweine, Mistgabeln, aber auch Geier und Adler sieht man. Diese lebensgroßen Gebilde aus Metall, alten, ausrangierten Gerätschaften oder Kunststoff-Materialien hat der Gmünder Bildhauer Fritz Russ kreiert. Sie zeigen, ja schreien förmlich auf die Autobahn hinaus, dass da irgendwas im Gange ist. Riesenbanner mit der Aufschrift »Kunstrast Gmünd« wecken dann zusätzlich Neugier. »Immer wieder können wir Gäste aufgrund unserer Skulpturen an der Autobahn in den Ort locken«, erzählt Erika Schuster. Seit zwanzig Jahren ist sie Geschäftsführerin der Kulturinitiative Gmünd und hat maßgeblichen Anteil daran, dass die Kärntner Kleinstadt mit ihren knapp 2600 Einwohnern eine wahre Kulturoase mitten in Oberkärnten geworden ist.

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