Massentourismus in luftigen Höhen: Wem gehören die Berge?

Philipp Laage, 18.06.2024

Ob am Everest oder in den Alpen: Die Zahl der Touristen und die Ansprüche der Gäste haben zugenommen. Das führt auch zu Konflikten. Dabei wäre angesichts des Klimawandels wohl eher Komfortverzicht angesagt.

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Das Foto ging im Mai 2019 um die Welt: Auf dem Südgrat des Mount Everest reihen sich Dutzende Bergsteiger in bunten Daunenanzügen auf wie an einer Perlenkette. Ein gefährlicher Stau in der Todeszone auf über 8000 Metern, wo das Überleben vom Flaschensauerstoff im Rucksack abhängt. Mehrere Gipfelaspiranten sterben in jener Saison vor Erschöpfung, weil sie nicht rechtzeitig nach unten kommen. Das Bild wird zum Symbol für den riskanten Massenandrang am höchsten Berg der Erde. Der Urheber des Fotos, Nirmal Purja, ein nepalesischer Extrembergsteiger, der die 14 Achttausender in Rekordzeit bestieg, ist am Everest eher die Ausnahme.

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