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Der amerikanische Bomberpilot Lieutenant Charles Wöhrle geriet 1944 nach dem Abschuss seiner Boeing B17 über dem Golf von Biskaya in deutsche Gefangenschaft. Und so skurril es erscheinen mag, Wöhrle fiel in seinem Lager ein Prospekt von Patek Philippe in die Hände. Eine schlichte Patek in Stahl hatte es ihm angetan. Und ohne wirklich an die Erfüllung seines Wunsches zu glauben, schrieb er einen Brief an Patek Philippe: Er wolle diese Uhr bestellen. Und wenn er heil aus der Kriegsgefangenschaft herauskäme, würde er sie natürlich bezahlen. Fünf Monate später erhielt er ein Paket mit der gewünschten Patek Philippe und einem Begleitschreiben mit den schlichten Worten: Patek Philippe hoffe, dass diese Uhr seinen Vorstellungen entspreche. Charles Wöhrle kam nach Hause. Und er bezahlte 425 Schweizer Franken für die Uhr. 40 Jahre lang trug er sie als Erinnerung an ein unglaubliches Ereignis in einer unfassbaren Zeit an seinem Handgelenk. Aber dann wurde der Werbespruch »Eine Patek Philippe gehört einem nie ganz allein« wahr. Die Uhr wurde gestohlen. Doch das ist erst der Anfang der Geschichte.
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