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Bis sich die ersten Dampfschiffe Ende des 19. Jahrhunderts schnaufend durch die Wellen schoben, gehörten ihnen die Weltmeere: stolze Segelschiffe, deren hohe Masten sich wie Finger in den Himmel streckten, als wollten sie den Wind einfangen, und in deren Takelage mutige und schwerste Handarbeit dafür sorgte, dass das weiße Tuch in die richtige Position kam, um das Schiff eng an den Wind zu legen. Bis heute wird Seefahrerromantik mit Segelschiffen verbunden, doch es gibt nur noch wenige Windjammer, die auf den Weltmeeren kreuzen und dabei Gäste in den Genuss ihrer Einzigartigkeit bringen. Wenn heute von Kreuzfahrten die Rede ist, denkt man zuallererst an die riesigen Schiffe, schwimmende Hotels, die nicht selten Tausenden von Passagieren allen erdenklichen Luxus unserer Zeit bieten. Doch die Begeisterung für eine Seefahrt lässt sich nicht allein in Bruttoregistertonnen und Superlativen messen. Wer auf Tuchfühlung mit den Elementen gehen möchte, der muss auf ein Segelschiff. Das Angebot ist überschaubar, die meisten Segler, die heute auf den Weltmeeren kreuzen, sind gut gemachte Nachbauten ihrer Ahnen, luxuriös ausgestattete moderne Segeljachten, die gerade durch ihre überschaubare Größe einen besonderen Charme haben und damit einen Segeltörn zu einem faszinierenden Reiseerlebnis machen.
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